Ivermectin gegen Corona: möglicherweise wirkungslos

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Julia Harlfinger

zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2021
Wirksam gegen Würmer, Milben, Läuse… und Corona?
Das Anti-Parasitenmittel Ivermectin galt als vielversprechender Kandidat für ein Corona-Medikament. Offenbar zu Unrecht, wie Studien zeigen.
Frage:
Ist Ivermectin ein wirksames Medikament zur Behandlung einer Covid-19-Erkrankung?
möglicherweise nicht
Antwort:
Antwort:
Frage:
Senkt Ivermectin bei Covid-19 das Risiko zu sterben?
wissenschafliche Beweise fehlen
Antwort:
Antwort:
Erklärung:
Bisherige Studien deuten an, dass Ivermectin Covid-19 nicht abmildern kann. Es gibt zudem keinen Hinweis, dass das Mittel Todesfälle durch Covid-19 verhindern kann. Ein möglicher positiver Effekt lässt sich allerdings auch nicht sicher ausschließen. Dafür wären größere Studien notwendig.

Wie gehen wir vor?

Wirksamkeitsstudie(n)
Beobachtungsstudie(n)
Labor/Tier-Studien(n)

Dieser Beitrag ist Teil unserer Faktencheck-Serie Mythen und Fakten zum Coronavirus

Eigentlich ist Ivermectin ein Anti-Parasitenmittel. Als Medikament zum Schlucken oder als Salbe auf der Haut wirkt es gegen Würmer, Krätzmilben und Kopfläuse [3].

Hilft es auch gegen das Coronavirus? Auf der Suche nach einem Medikament zur Behandlung von Covid-19 wurden in Ivermectin eine Zeit lang große Hoffnungen gesetzt.

Laut bisherigen Studien eher wirkungslos

Vermutlich zu Unrecht: Ivermectin hat bei einer Covid-19 Erkrankung möglicherweise keinen spürbaren Effekt: Es scheint die Krankheitsbeschwerden nicht zu lindern. Das ergaben die zusammengefassten Ergebnisse jener Studien, die diese Fragestellung bisher auf geeignete Weise untersucht haben [1,2].

Ihnen zufolge gibt es auch keinen Hinweis darauf, dass Ivermectin Todesfälle verhindern kann. Allerdings sind die bisher verfügbaren Studien klein, und die Aussagekraft ist eingeschränkt. Es ist möglich, dass größere Studien andere Erkenntnisse bringen und sich die derzeitige Einschätzung noch ändert.

Ob Ivermectin einer Infektion mit dem Coronavirus vorbeugen kann, wurde bisher ebenfalls unzureichend untersucht [2].

Nebenwirkungen scheinen durch Ivermectin nicht gehäuft aufzutreten – auch das ergaben die bisherigen Studien. Es dürfte also sicher sein.

Sowohl die Europäische Aufsichtsbehörde EMA (European Medical Agency) als auch die Weltgesundheitsorganisation WHO raten derzeit vom Einsatz von Ivermectin zur Behandlung von Covid-19 ab (Stand Juli 2021) [6,7].

Aber eine Webseite behauptet das Gegenteil…

Immer wieder tauchen im Internet anderslautende Behauptungen auf, häufig unter Berufung auf die Webseite ivmmeta.com [8]. Diese Seite ist professionell aufgemacht und vermittelt den Eindruck, die zusammengefassten Ergebnisse bisheriger Studien würden die Wirksamkeit von Ivermectin eindeutig belegen. Dieser Widerspruch zur Einschätzung offizieller Gesundheitsbehörden verwirrt viele: sowohl Gesundheitspersonal als auch die Bevölkerung.

Bei genauerer Betrachtung wird jedoch klar: Die Analyse hat keinerlei Aussagekraft [9]. Die Berechnungen darin sind weder nachvollziehbar noch sinnvoll. Im Abschnitt „Die Studien im Detail“ erklären wir, warum.

Nicht nur den Ergebnissen fehlt die Nachvollziehbarkeit. Auch welche Personen oder Institutionen hinter der Analyse stehen, lässt sich nicht herausfinden. Auf ihrer Webseite geben die Autorinnen und Autoren an, anonym bleiben zu wollen – ein für uns aus Gründen der Transparenz unverständlicher und in der Wissenschaft unüblicher Wunsch.

Ausgerechnet ein Mittel gegen Parasiten?

Wie kam es eigentlich dazu, dass das Anti-Parasitenmittel Ivermectin zum heißen Kandidaten für ein neues Corona-Medikament avancierte?

In Laborstudien konnte Ivermectin im Reagenzglas nicht nur Parasiten, sondern auch Bakterien und Viren abtöten. Darunter auch das Coronavirus SARS-CoV-2
[4,5].

Bei den Laborversuchen waren die Coronaviren allerdings großen Mengen von Ivermectin ausgesetzt – nämlich etwa 5 Mikrogramm. Diese Dosis wäre für den menschlichen Körper gesundheitsschädlich. Höchstens 0,08 Mikrogramm pro Milliliter Blut gelten als sicher für den Menschen [5]. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, warum sich Ergebnisse aus dem Labor nicht ohne Weiteres auf den menschlichen Körper übertragen lassen.

Die Suche geht weiter

Unzählige Substanzen wurden inzwischen in Studien auf eine mögliche Wirksamkeit gegen Covid-19 untersucht. Bisher ohne Erfolg. Nach wie vor gibt es kein wirksames Medikament gegen das Coronavirus selbst (Stand Juli 2021).

Cortison und Cortison-ähnliche Medikamente können allerdings bei schweren Covid-19-Erkrankungen Todesfälle verhindern. Denn sie dämmen die durch Virus und Immunreaktion angerichteten Schäden im Körper ein. Wir haben darüber bereits in einem anderen Beitrag berichtet.

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Die Studien im Detail

Eine randomisierte kontrollierte Studie ist die aussagekräftigste Studienart, um die Wirksamkeit von Ivermectin bei Covid-19 zu untersuchen. Dabei bekommt idealerweise die Hälfte der Teilnehmenden per Zufallszuteilung (Randomisierung) eine Behandlung mit Ivermectin. Die andere Hälfte (Kontrollgruppe) bekommt ein Scheinmedikament (Placebo) oder kein zusätzliches Medikament. Alle Personen erhalten unabhängig von ihrer Gruppe natürlich die bei Covid-19 übliche Versorgung.

Wir haben mehrere Forschungsdatenbanken nach aktuellen systematischen Übersichtsarbeiten durchsucht, in denen alle bis mindestens Mai 2021 veröffentlichten, randomisierten kontrollierten Studien zusammenfassend analysiert werden.

Die aktuellste Übersichtsarbeit [1] stammt vom internationalen Forschungsnetzwerk „Covid NMA Initiative“. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert, sobald es eine neue Studie zum Thema gibt. Derzeit (29. 7. 2021) beinhaltet sie die Ergebnisse von 20 randomisierten kontrollierten Studien zur Wirksamkeit von Ivermectin.

In diesen 20 Studien haben erwachsene Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus Argentinien, Mexiko, Iran, Türkei, Pakistan, Indien, Bangladesch und Ägypten teilgenommen. Die Menschen waren unterschiedlich stark erkrankt: von leicht bis so schwer, dass ein tödlicher Ausgang zu befürchten war.

Die Behandlung mit Ivermectin dauerte 1 bis 8 Tage lang, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten verschiedene Dosierungen. Unabhängig davon, ob sie der Ivermectin-Gruppe oder der Kontrollgruppe zugeteilt waren, erhielten alle Covid-Patientinnen und -Patienten die jeweils übliche medizinische Versorgung.

Keine Besserung durch Ivermectin

Sechs Studien mit insgesamt 898 Personen untersuchten, wie sich der Gesundheitszustand von Covid-Patientinnen und -Patienten nach vier Wochen entwickelt hatte. War ihre Erkrankung milder, waren ihre Symptome besser unter Kontrolle?

Dabei zeigte sich kein Unterschied zwischen der Ivermectin- und der Placebo-Gruppe – demnach hilft Ivermectin offenbar nicht dabei, die für Covid-19 typischen Symptome abzuschwächen. Es könnte allerdings sein, dass weitere Studien diese Einschätzung noch verändern werden

Kein Hinweis auf Überlebensvorteil

Die Forschungsteams untersuchten auch, wie viele der Patientinnen und Patienten, die im Spital aufgenommen waren, verstarben. Das wurde in 8 der 19 Studien mit insgesamt 850 Personen erhoben.

Mit Ivermectin waren nach vier Wochen etwa 3 von 100 Erkrankten verstorben, ohne Ivermectin rund 6 von 100. Das mag auf den ersten Blick für einen gewissen Vorteil durch Ivermectin sprechen.

Da es in allen Studien zusammengenommen allerdings nur 35 Todesfälle gab, lassen sich keine sicheren Schlüsse für das Geschehen außerhalb der Studien ableiten. Der scheinbare Vorteil für die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer könnte durch Zufall zustande gekommen sein und ist nicht zwingend allgemeingültig. Man sagt auch, der Unterschied ist statistisch nicht signifikant. Ob es tatsächlich eine Verbesserung der Prognose gibt, wird möglicherweise deutlicher, wenn mehr gut durchgeführte Studien hinzukommen.

Kein Nutzen, aber auch kein Schaden

Nebenwirkungen von Ivermectin haben neun Studien untersucht. Wenn das Anti-Parasiten-Medikament auch keine Besserung brachte, so hatten Patientinnen und Patienten, die Ivermectin einnahmen, zumindest nicht mehr Nebenwirkungen als die Placebo-Gruppe. Deswegen gehen wir mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass das Medikament sicher ist.

Cochrane-Übersichtsarbeit

Auch ein Forschungsteam des unabhängigen Cochrane-Netzwerks hat die Studienlage zu Ivermectin zusammengefasst. Dabei war es bei der Auswahl der Studien strenger als die Covid-NMA-Initiative. Für seine Übersichtsarbeit [2] berücksichtigte das Cochrane-Team die 14 aussagekräftigsten Arbeiten, die bis 26. Mai 2021 veröffentlicht worden waren. Die Schlussfolgerungen decken sich mit jenen der Covid-NMA-Initiative.

IVMmeta.com: irreführende Analyse

Bei unserer Suche nach systematischen Übersichtsarbeiten sind wir auch auf die Webseite ivmmeta.com [8] gestoßen. Auf der Seite findet sich eine zusammenfassende Analyse vieler Studien zu Ivermectin. Die Ergebnisse sind professionell im Stil einer wissenschaftlichen Publikation aufgemacht, und sie vermitteln den Eindruck, die Wirksamkeit von Ivermectin sei zweifelsfrei belegt. Beim oberflächlichen Lesen sind die vielen Mängel erst gar nicht ersichtlich. Doch bei genauerer Betrachtung wird klar: die Analyse hat keinerlei Aussagekraft. Auch ein südamerikanisches Forschungsteam kritisiert die Analyse auf ivmmeta.com als unwissenschaftlich [8]. Die Gründe dafür:

  • Es ist nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien Studien in die Analyse eingegangen sind. Ebenso unklar sind die Ausschlusskriterien für nicht beachtete Studien.
  • Es wird nicht berücksichtigt, wie gut gemacht und aussagekräftig die analysierten Studien sind.
  • Die Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien sind mit den Ergebnissen von Beobachtungsstudien zusammengezählt; durch die Vermischung der Studientypen gibt es ein sehr hohes Verzerrungspotenzial.
  • Es werden Ergebnis-Maße zusammengezählt, die separat behandelt werden müssten, beispielsweise die Anzahl von Todesfällen und von Krankenhauseinweisungen, das Ausmaß der Symptomlinderung oder die Virenkonzentration im Rachen.

Ein weiteres Problem: In der Analyse sind die Ergebnisse von Studien zusammengerechnet, die völlig unterschiedliche Fragestellungen untersucht haben. So verglichen manche Studien die Wirkung von Ivermectin mit Placebo, andere mit Hydroxychloroquin oder anderen Medikamenten. In manchen Studien erhielten die Teilnehmenden nur Ivermectin, in anderen zusätzlich zu Ivermectin noch weitere Medikamente.

Das Team der Covid-NMA-Initiative [10] hat sich diese Studien gesondert angesehen. Dabei gibt es keinen Hinweis, dass Ivermectin im Vergleich zu Hydroxychloroquin besser abschneidet. Dasselbe gilt für die Kombination Ivermectin und Doxyzyklin im Vergleich zu einem Scheinmedikament oder der sonst üblichen Behandlung. Auch für andere Kombinationen fehlt es an wissenschaftlichen Belegen.

Andere Übersichtsarbeiten

Laufend werden neue Studien zu potenziellen Covid-19-Behandlungen veröffentlicht. Daher haben wir nur aktuelle Übersichtsarbeiten berücksichtigt, welche die Studienlage bis mindestens Mai 2021 zusammenfassen.

Wir haben eine Übersichtsarbeit [11] gefunden, die Studien bis zum 10. Mai 2021 berücksichtigt hat. Es lässt sich jedoch nicht nachvollziehen, nach welchen Kriterien Studien in die Analyse eingeschlossen wurden oder nicht. Die Aussagekraft der Studien wurde ebenfalls nicht berücksichtigt. Zudem sind Ergebnisse von Studien zusammengerechnet, die unterschiedliche Kombinationen von Ivermectin und anderen Medikamenten untersucht haben.

Eine weitere Übersichtsarbeit [12] hat nur Studien bis 25. April berücksichtigt. Sie wirkt auf den ersten Blick nachvollziehbar und gründlich durchgeführt. Doch auch diese Arbeit fasst Studien zusammen, die völlig unterschiedliche Wirkstoffkombinationen untersuchen.

Versionsgeschichte

  • 29. 7. 2021: Ergänzung der Quelle [2], Änderung der Wirksamkeitseinschätzung von „wahrscheinlich“ auf „möglicherweise“ nicht wirksam
  • 13. 7. 2021: Ergänzung der Quellen [11] (Hariyanto 2021) und [12] (Bryant 2011) und Erläuterungen dazu im Abschnitt „Die Studien im Detail“, Aktualisierung von Quelle [1]
  • 5. 7. 2021: Ergänzung der Quelle [8] IVMmeta.com und Erläuterungen dazu
  • 3. 5. 2021: Erste Version

Wissenschaftliche Quellen


[1] Covid-NMA Initiative (2021)
Studientyp: laufend aktualisierte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Analysierte Studien: 19 randomisierte kontrollierte Studien
Fragestellung: Kann eine Behandlung mit Ivermectin den Krankheitsverlauf bei Covid-19 günstig beeinflussen und die Mortalität verringern? Gibt es vermehrt unerwünschte Ereignisse durch die Behandlung?
Interessenkonflikte: keine laut Autorenteam

Living mapping and living systematic review of Covid-19 studies: Pharmacologic treatments for COVID-19 patient – Ivermectin vs standard care/placebo. Abgerufen am 13. 7. 2021 unter covid-nma.com

Boutron I, Chaimani A, Devane D, Meerpohl JJ, Rada G, Hróbjartsson A, Tovey D, Grasselli G, Ravaud P. Interventions for the prevention and treatment of COVID‐19: a living mapping of research and living network meta‐analysis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2020, Issue 11. Art. No.: CD013769. (vorab veröffentlichtes Studienprotokoll)

[2] Popp u.a. (2021)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Analysierte Studien: 14 randomisierte kontrollierte Studien
Teilnehmende: 1678 Personen
Fragestellung: Kann eine Behandlung mit Ivermectin den Krankheitsverlauf bei Covid-19 günstig beeinflussen, die Mortalität verringern oder einer Infektion mit Sars-CoV-2 vorbeugen? Gibt es vermehrt unerwünschte Ereignisse durch die Behandlung?
Interessenkonflikte: keine laut Autorenteam

Popp M, Stegemann M, Metzendorf MI, Gould S, Kranke P, Meybohm P, Skoetz N, Weibel S. Ivermectin for preventing and treating COVID-19. Cochrane Database Syst Rev. 2021 Jul 28;7:CD015017. (Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[3] UpToDate (2021)
Weller PF. Anthelminthic therapies. In: UpToDate, Leder K (Ed), UpToDate, Waltham, MA. Abgerufen am 27.4.2021 unter https://www.uptodate.com/contents/anthelminthic-therapies (kostenpflichtig)

[4] UpToDate (2021)
Kim AY. COVID-19: Management in hospitalized adults. In: UpToDate, Hirsch MS (Ed), UpToDate, Waltham, MA. Abgerufen am 27.4.2021 unter https://www.uptodate.com/contents/covid-19-management-in-hospitalized-adults (kostenpflichtig)

[5] Heidary, F., & Gharebaghi, R. (2020). Ivermectin: a systematic review from antiviral effects to COVID-19 complementary regimen. The Journal of antibiotics, 73(9), 593-602. (Übersichtsarbeit in voller Länge)

[6] Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 31.3.2021
Abgerufen am 27. 4. 2021 unter https://www.who.int/news-room/feature-stories/detail/who-advises-that-ivermectin-only-be-used-to-treat-covid-19-within-clinical-trials

[7] Stellungnahme der European Medical Agency (EMA), 22. 3. 2021
Abgerufen am 29. 6. 2021 unter www.ema.europa.eu/

[8] Ivmmeta.com (2021)
Anonym. Ivermectin for COVID-19: real-time meta analysis of 62 studies. Abgerufen am 13. 7. 2021 unter https://ivmmeta.com

[9] Garegnani u.a. (2021)
Garegnani LI, Madrid E, Meza N. Misleading clinical evidence and systematic reviews on ivermectin for COVID-19. BMJ Evid Based Med. 2021 Apr 22:bmjebm-2021-111678. (Kommentar in voller Länge)

[10] Covid-NMA Initiative (2021)
Living mapping and living systematic review of Covid-19 studies: Pharmacologic treatments for COVID-19 patient – Ivermectin vs standard care/placebo. Abgerufen am 12. 7. 2021 unter https://covid-nma.com/

[11] Hariyanto u.a. (2021)
Hariyanto, T. I., et al. (2021). „Ivermectin and outcomes from Covid-19 pneumonia: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trial studies.“ Reviews in Medical Virology. (Übersichtsarbeit in voller Länge)

[12] Bryant u.a. (2021)
Bryant A, Lawrie TA, Dowswell T, Fordham EJ, Mitchell S, Hill SR, Tham TC. Ivermectin for Prevention and Treatment of COVID-19 Infection: A Systematic Review, Meta-analysis, and Trial Sequential Analysis to Inform Clinical Guidelines. Am J Ther. 2021 Jun 21;28(4):e434-e460. (Übersichtsarbeit in voller Länge)