Coronavirus: Mythen und Fakten

Rund um das Coronavirus gibt es viele Ratschläge. Etliche davon sind Falschmeldungen und unbestätigte Gerüchte. Wir machen den Fakten-Check. (Bild: © aleks333 – Shutterstock.com)

 
 
 
Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, gibt es zahlreiche Ratschläge. Sie finden sich auf Webseiten, werden in sozialen Netzwerken gepostet oder von Freunden und Verwandten weitergeleitet. Was davon auf Fakten beruht und was unbelegte Gerüchte sind, ist nicht immer einfach zu erkennen.

Was belegtermaßen hilft, sich und andere zu schützen, beschreiben

Schreiben Sie uns, wenn wir auch Ihre Frage bearbeiten sollen. Wir ergänzen diese Liste laufend:

  • Unseriös: kolloidales Silber gegen Coronavirus, Bakterien & Co
    Webseiten bewerben kolloidales Silber als „natürliches“ Mittel gegen das Coronavirus und andere Krankheitserreger. Diese Behauptungen sind unseriös. Es gibt keine wissenschaftliche Hinweise auf eine solche Wirkung.
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  • Vitamin C gegen Coronavirus: kein Beleg für Wirksamkeit
    Bisher gibt es keine wissenschaftliche Hinweise zu Vitamin C und dem neuen Coronavirus. Derzeit wird eine Studie mit Intensivpatientinnen und -patienten in China durchgeführt. Mit Ergebnissen ist jedoch nicht vor Ende 2020 zu rechnen.
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  • Falsch: Homöopathie gegen Coronavirus
    Es gibt keine Hinweise darauf, dass Globuli vor dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) schützen können. Wissenschaftlich ist das nie untersucht worden. Studien zu anderen viralen Erkrankungen, wie etwa Schnupfen, zeigen jedoch: Eine heilende Wirkung von Homöopathie ist nicht nachgewiesen.
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  • Gefährlich: MMS ist kein Wundermittel
    Das vermeintliche „Wundermittel“ MMS ist nichts anderes als Chlorbleiche. Die Abkürzung steht für „Miracle Mineral Supplement“. Weltweit warnen Fachleute davor, MMS einzunehmen. In etlichen Fällen hat das Mittel schwere Vergiftungen ausgelöst. Behauptungen über eine heilende Wirkung sind unhaltbare Gerüchte. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Substanz gegen eine Infektion mit dem Coronavirus (Covid-19) hilft.
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  • Unbelegt: Gurgeln mit Wasserstoffperoxid
    Es gibt keine Hinweise darauf, dass Wasserstoffperoxid (H2O2) als Gurgellösung einer Infektion mit dem Coronavirus vorbeugt oder dagegen hilft. Auch gegen Halsschmerzen und gewöhnliche Erkältungen wurde das nie wissenschaftlich untersucht. Wird Wasserstoffperoxid geschluckt oder eingeatmet, kann das allerdings gesundheitliche Folgen haben.
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AutorIn: Bernd Kerschner
Review: Jana Meixner

zuletzt aktualisiert: 16. März 2020