Vitamin D gegen Autismus: kein Beleg für Wirksamkeit

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Julia Harlfinger, Jana Meixner

zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2021
Autistische Kinder scheinen oft in ihrer eigenen Welt zu leben
Dass Kindern mit Autismus von Vitamin D profitieren, lässt sich aus bisherigen Studien nicht schließen. Trotzdem werden Vitamin-Präparate mit vermeintlich positiven Effekten beworben.
Frage:
Lindert Vitamin D Autismus-Symptome bei Kindern?
wissenschafliche Beweise fehlen
Antwort:
Antwort:
Erklärung:
Studien zum Thema sind spärlich und wenig aussagekräftig. Auch wenn einzelne Studien positive Effekte beobachtet haben wollen, so sind ihre Ergebnisse doch unklar und widersprüchlich. Eine starke Besserung der Autismus-Symptome zeigte sich in keiner der bisherigen Studien.

Wie gehen wir vor?

Wirksamkeitsstudie(n)
Beobachtungsstudie(n)
Labor/Tier-Studien(n)

Autismus ist eine Entwicklungsstörung, die sich im Kindesalter auf sehr unterschiedliche Weise zeigen kann. Betroffene Kinder meiden beispielsweise direkten Blickkontakt, spielen am liebsten alleine oder reagieren nicht, wenn man sie anspricht. Häufig halten Menschen mit Autismus auch an starren Tagesroutinen fest oder haben eine Vorliebe für sich wiederholende Bewegungen. Manche Kinder sind sehr stark beeinträchtigt, andere nur wenig.

Bei einem Drittel der autistischen Kinder ist die geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt [5]. Der Großteil ist jedoch genauso intelligent wie andere Kinder, einige sogar hochbegabt. Alle Autistinnen und Autisten haben jedoch eines gemeinsam: die Schwierigkeit, mit anderen zu kommunizieren.

Schätzungen zufolge sind zwischen 2 und 25 von 1000 Kindern von Autismus betroffen – Buben sind drei bis viermal häufiger betroffen als Mädchen. Eine Heilung gibt es nicht, auch die Ursachen sind nicht gut erforscht. Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass die Entwicklungsstörung zumindest teilweise genetische Wurzeln hat [5].

Die ungesicherte Forschungslage nährt zahlreiche Spekulationen. So soll etwa ein niedriger Vitamin-D-Spiegel die Ursache für Autismus sein.

Behauptungen zu Präparat „ImmunoD ATSM“

Ein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln – die Firma HG Pharma – bewirbt sogar ein Vitamin-D-haltiges Präparat mit dem Namen „ImmunoD ATSM“ zur Behandlung von Autismus. Zu diesem Präparat haben wir eine Leseranfrage erhalten.

Vier Ampullen dieses Mittels kosten 440 Euro. Die Herstellerfirma empfiehlt auf ihrer Webseite eine Ampulle alle zwei Tage – über welchen Zeitraum, ist nicht erwähnt.

Die angebliche Wirksamkeit von Vitamin D hebt die Herstellerfirma zwar besonders hervor, das Mittel enthält aber noch weitere Inhaltsstoffe (Carnosin, Magnesium, die Zucker Galaktose und Trehalose sowie 2-Oxoglutarat). Ein anderes Mittel mit dieser Zusammensetzung ist uns nicht bekannt – genauso wenig wie andere zur Behandlung von Autismus beworbene Produkte.

Fehlende Belege

Wir haben mehrere Studiendatenbanken durchforstet, um die Wirksamkeits-Behauptungen zu überprüfen. Doch Anhaltspunkte für positive Effekte bei Autismus konnten wir keine finden.

In den besten verfügbaren Studien [1-3] zu Vitamin D haben zwischen 24 und 52 Kinder teilgenommen – in Summe 149. Das sind zu wenig, um eine aussagekräftige Einschätzung zu ermöglichen. Zudem sind die Ergebnisse unklar und widersprüchlich. Eine starke Besserung der typisch autistischen Verhaltensweisen zeigen sich in keiner der Forschungsarbeiten, etwa starre, sich wiederholende Gewohnheiten oder das Meiden von sozialem Miteinander.

Eine Studie wurde sogar von der wissenschaftlichen Zeitschrift, in er sie zuerst veröffentlicht wurde, wieder zurückgezogen. Denn die berichteten positiven Ergebnisse stellten sich als fehlerhaft und nicht nachvollziehbar heraus [4]. Häufig verweisen Internetseiten dennoch auf diese Studie und schüren damit möglicherweise Hoffnung bei den Familien von autistischen Kindern.

Auch für andere in „ImmunoD ATSM“ enthaltene Stoffe fehlt ein Hinweis auf Wirksamkeit – als Einzelsubstanzen genauso wie in Kombination miteinander. Für Carnosin deutet die Studienlage sogar auf eine Wirkungslosigkeit hin, wie wir in einem eigenen Beitrag darlegen. Zu Magnesium, Galaktose, Trehalose und 2-Oxoglutarat fanden wir überhaupt keine Studien, die eine Einschätzung der Wirksamkeit erlauben würde.

Überdosierung von Vitamin D möglich

Von unerwünschten Wirkungen der Vitamin-D-Präparate haben die von uns analysierten Studien [1-3] nicht berichtet. Aus anderen Untersuchungen ist jedoch bekannt: Nehmen Kinder (oder auch Erwachsene) deutlich mehr als die empfohlene Tagesdosis ein, sind ernste Nebenwirkungen möglich. Dokumentiert ist der Fall eines vierjährigen Buben, der mit Erbrechen, Gewichts- und Appetitverlust im Spital aufgenommen werden musste [6]. Der Grund: Zur vermeintlichen Behandlung seines Autismus hatten die Eltern ihm über Monate hinweg hochdosiertes Vitamin D verabreicht.

Vitamin D aus Sonnenlicht

Woher stammt der Mythos von Vitamin D als Anti-Autismus-Mittel? Grundlage ist die Vermutung, dass autistische Kinder einen Mangel an Vitamin D haben [1]. Dieser Mangel soll der Theorie nach Auslöser der Entwicklungsstörung sein.

Unsere Haut kann Vitamin D jedoch in ausreichenden Mengen herstellen. Dazu benötigt sie lediglich Sonnenlicht. Einen kleinen Teil des benötigten Vitamin D holt sich der Körper aus der Nahrung, zum Beispiel aus Fisch, Eiern oder Leber. Wer in Mitteleuropa öfter im Freien unterwegs ist und sich ausgewogen ernährt, braucht sich vor gesundheitsschädlichem Vitamin-D-Mangel nicht zu fürchten [7]. Eine Vitamin-D-Überdosis durch Sonnenlicht ist unmöglich [8].

Um gut mit Vitamin D versorgt zu sein, reicht es schon, etwa 5 bis 15 Minuten pro Tag in der Sonne zu verbringen, im Frühling und Herbst etwas länger. Wenn Gesicht und Hände unbedeckt sind, bildet sich in der Haut genügend Vitamin D. Im Winter deckt der Körper seinen Bedarf an Vitamin D zum Großteil aus gespeicherten Vorräten [7].

Autismus: was tun?

Eine Heilung für Autismus gibt es nicht. Verhaltenstherapien und Trainings können die Symptome und Schwierigkeiten autistischer Kinder jedoch verringern, die sozialen Fertigkeiten verbessern und den Betroffenen helfen, besser im Alltag zurechtzukommen.

Welche Programme die größten Effekte haben, ist nicht gut erforscht. Fachleute sind sich jedoch einig darin, dass ein möglichst früher Therapiebeginn und ein möglichst intensives Programm die beste Wirkung haben. Medikamente zur Behandlung der Autismus-typischen Symptome gibt es nicht [9].

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Die Studien im Detail

Wir wollten wissen, ob Vitamin D die wichtigsten Symptome bei Autismus lindern kann: Gibt es Verbesserungen beim Sozial- und Kommunikationsverhalten? Reduziert sich die Fixierung auf starre oder sich wiederholende Verhaltensmuster?

Belegen könnten das nur randomisiert-kontrollierte Studien. Bei dieser Studienart werden die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip („randomisiert“) auf zwei Gruppen aufgeteilt: Die Behandlungsgruppe nimmt mehrere Monate lang das Testpräparat ein – in unserem Fall wäre das ein Mittel mit Vitamin D. Gleichzeitig erhält die Kontroll-Gruppe ein Scheinpräparat (Placebo) ohne Wirkstoff.

Auf unserer Suche nach solchen Studien haben wir drei verschiedene Studiendatenbanken durchforstet. Zusätzlich haben wir eine Liste mit Forschungsarbeiten berücksichtigt, die das Unternehmen HG Pharma auf der Webseite des Produkts „ImmunoD ATSM“ veröffentlicht hat.

Auch zu den anderen Inhaltsstoffen von „ImmunoD ATSM“ haben wir nach Studien gesucht.

Vitamin D: Geringe Aussagekraft

Zu Vitamin D haben wir insgesamt vier Studien [3, 10-12] gefunden, die teils in zwei systematischen Übersichtsarbeiten [1,2] zusammengefasst sind.

Wie sehr sich die Autismus-Symptome der teilnehmenden Kinder verändert haben, haben die Betreuungspersonen der Kinder oder psychologisch geschulte Fachleute mit Hilfe von Fragebögen und Checklisten beurteilt. Diese Erhebungsinstrumente sind jedoch nicht gut miteinander vergleichbar. Das mindert die Aussagekraft der zusammengefassten Ergebnisse.

Zudem haben in Summe lediglich 149 Kinder teilgenommen – pro Studie zwischen 24 und 52. Bei einer derart geringen Anzahl können Zufallseffekte eine starke Rolle spielen. Für verlässliche Ergebnisse wären deutlich mehr Teilnehmende erforderlich.

Vier Studien, keine klaren Aussagen

Eine Studie aus Neuseeland [10] dauerte 12 Monate. In dieser Zeit bekamen 19 Kinder täglich Vitamin D, 15 Kinder erhielten ein Kombi-Präparat aus Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren, und 16 Kinder bekamen ein Placebo-Mittel. Die teilnehmenden Kinder waren zwischen 2,5 und 8 Jahre alt.

Eine Studie aus Irland [11] lief 5 Monate lang. 18 Kinder nahmen täglich Vitamin D ein, 20 Kinder ein Placebo-Präparat. Die verabreichte Vitamin-D-Dosis betrug 2000 IE (internationale Einheiten) pro Tag. Die Kinder waren im Schnitt 7 bis 8 Jahre alt.

Die zusammengefassten Ergebnisse [1] der beiden Studien [10,11] liefern keine Hinweise darauf, dass Vitamin D die Kommunikation oder starre, wiederholende Verhaltensmuster bessern kann – egal ob alleine oder in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren. Ausschließen lässt es sich aber auch nicht.

Die dritte Studie [12] stammt aus China. Für die 24 teilnehmenden Kinder im Alter von durchschnittlich 10 Jahren gab es 12 Monate lang täglich entweder 800 IU Vitamin D oder ein Placebo.

Auf den ersten Blick deuten die Ergebnisse dieser Studie zwar eine Verbesserung des Verhaltens an. Im Gegensatz zu den Studien aus Irland und Neuseeland [10,11] hat die chinesische Studie [12] jedoch einen groben Mangel. Es lässt sich nämlich nicht ausschließen, dass die Verhaltenssymptome in der Vitamin-D-Gruppe bereits vor Studienbeginn geringer waren als in der Placebo-Gruppe (analysiert in [2]).

Eine weitere Studie [3] wurde im Iran durchgeführt. Teilgenommen haben 52 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren. Die Hälfte nahm 15 Wochen lang einen Sirup mit Vitamin D ein, die andere Hälfte einen Placebo-Sirup. Wieviel Vitamin D die Kinder in der ersten Gruppe eingenommen haben, bleibt jedoch unklar. Das Forschungsteam gibt die tägliche Dosis mit 300 bis 6000 internationalen Einheiten pro Tag an.

Keine soliden Antworten möglich

Ob sich die Symptome der Kinder gebessert hatten, haben die Forschenden je nach Studie mit unterschiedlichen Fragebögen erhoben. Die Ergebnisse sind widersprüchlich. Bei einem davon zeigten sich keine Unterschiede zwischen Vitamin-D-Gruppe und Placebo-Gruppe, weder in der Kommunikation noch bei starren, sich wiederholenden Verhaltensmustern. Die anderen beiden Fragebögen deutet eine Besserung an – unklar ist jedoch, welche Verhaltensweisen oder Symptome sich gebessert haben.

Insgesamt geben die Ergebnisse der vier Studien keine soliden Hinweise darauf, dass Vitamin D Kindern mit Autismus hilft. Da nur wenige Kinder teilgenommen haben, die Ergebnisse kaum miteinander vergleichbar sind und sich teilweise widersprechen, ist die Aussagekraft der bisherigen Studien jedoch gering – das heißt, wir können eine positive Wirkung weder belegen noch ausschließen.

Keine aussagekräftigen Studien zu „ImmunoD ATSM“

Zu Magnesium, Galaktose, Trehalose und 2-Oxoglutarat haben wir keine randomisiert-kontrollierten Studien gefunden.

Wissenschaftliche Quellen


[1] Li u.a. (2020)
Studienart: Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Analysierte Studien: 5 randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmende insgesamt: 88 Kinder mit Autismus in jenen 3 Studien, die ausreichend Daten für eine Meta-Analyse veröffentlicht haben
Fragestellung: Helfen Vitamin-D-Präparate Kindern mit Autismus besser als Scheinpräparate?
Interessenskonflikte: keine laut Autorenteam

Li B, Xu Y, Zhang X, Zhang L, Wu Y, Wang X, Zhu C. The effect of vitamin D supplementation in treatment of children with autism spectrum disorder: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Nutr Neurosci. 2020 Sep 7:1-11. (Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[2] Song u.a. (2020)
Studienart: Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Analysierte Studien: 3 randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmende insgesamt: 97 Kinder mit Autismus
Fragestellung: Helfen Vitamin-D-Präparate Kindern mit Autismus besser als Scheinpräparate?
Interessenskonflikte: keine laut Autorenteam

Song L, Luo X, Jiang Q, Chen Z, Zhou L, Wang D, Chen A. Vitamin D Supplementation is Beneficial for Children with Autism Spectrum Disorder: A Meta-analysis. Clin Psychopharmacol Neurosci. 2020 May 31;18(2):203-213. (Übersichtsarbeit in voller Länge)

[3] Javadfar u.a. (2020)
Studienart: randomisiert-kontrollierte Studie
Teilnehmende: 52 Kinder mit Autismus
Studiendauer: 15 Wochen Behandlung
Fragestellung: Bessert die tägliche Einnahme von Vitamin D Autismus-Symptome besser als die Einnahme eines Placebo-Präparats?
Interessenskonflikte: keine laut Autorenteam

Javadfar Z, Abdollahzad H, Moludi J, Rezaeian S, Amirian H, Foroughi AA, Nachvak SM, Goharmehr N, Mostafai R. Effects of vitamin D supplementation on core symptoms, serum serotonin, and interleukin-6 in children with autism spectrum disorders: A randomized clinical trial. Nutrition. 2020 Nov-Dec;79-80:110986. (Zusammenfassung der Studie)

[4] Saad u.a. (2016)
Saad K, Abdel-Rahman AA, Elserogy YM, u.a. Randomized controlled trial of vitamin D supplementation in children with autism spectrum disorder. J Child Psychol Psychiatry. 2018 Jan;59(1):20-29. (Zusammenfassung der zurückgezogenen Studie) (Begründung für die Rückziehung)

[5] UpToDate (2020)
Augustyn M. Autism spectrum disorder: Terminology, epidemiology, and pathogenesis. In Torchia MM (ed.). UpToDate. Abgerufen am 25. 5. 2021 unter www.uptodate.com (Zugriff kostenpflichtig)

[6] Boyd & Moodambail (2016)
Boyd C, Moodambail A. Severe hypercalcaemia in a child secondary to use of alternative therapies. BMJ Case Rep. 2016 Oct 6;2016:bcr2016215849. (Fallbericht in voller Länge)

[7] IQWIG (2018)
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Osteoporose vorbeugen. Welche Rolle spielt Vitamin D? Abgerufen am 24. 5. 2021 unter www.gesundheitsinformation.de

[8] UpToDate (2021)
Pazirandeh S, Burns DL. Overview of Vitamin D. In Mulder JE (ed.). UpToDate. Abgerufen am 24. 5. 2021 unter www.uptodate.com (Zugang kostenpflichtig)

[9] UpToDate (2021)
Weissman L. Autism spectrum disorder in children and adolescents: Overview of management. In Torchia MM (ed.). UpToDate. Abgerufen am 24. 5. 2021 unter www.uptodate.com (Zugang kostenpflichtig)

[10] Mazahery u.a. (2019)
Die Ergebnisse dieser Studie wurden in zwei Publikationen veröffentlicht.
Mazahery H, Conlon CA, Beck KL, Mugridge O, Kruger MC, Stonehouse W, Camargo CA Jr, Meyer BJ, Tsang B, Jones B, von Hurst PR. A Randomised-Controlled Trial of Vitamin D and Omega-3 Long Chain Polyunsaturated Fatty Acids in the Treatment of Core Symptoms of Autism Spectrum Disorder in Children. J Autism Dev Disord. 2019 May;49(5):1778-1794. (Zusammenfassung der Studie)

Mazahery H, Conlon CA, Beck KL, Mugridge O, Kruger MC, Stonehouse W, Camargo CA Jr, Meyer BJ, Jones B, von Hurst PR. A randomised controlled trial of vitamin D and omega-3 long chain polyunsaturated fatty acids in the treatment of irritability and hyperactivity among children with autism spectrum disorder. J Steroid Biochem Mol Biol. 2019 Mar;187:9-16. (Zusammenfassung der Studie)

[11] Kerley u.a. (2017)
Kerley CP, Power C, Gallagher L, Coghlan D. Lack of effect of vitamin D3 supplementation in autism: a 20-week, placebo-controlled RCT. Arch Dis Child. 2017 Nov;102(11):1030-1036. (Zusammenfassung der Studie)

[12] Fang u.a. (2018)
Fang L, Jiang X, Huang Y, Sun Y, Xie Y, Wang L. Efficacy of Vitamin D combined with ω-3 fatty acid in treatment of children with autism spectrum disorder. Pharm Care Res 2018;18:347-350. (Zusammenfassung der Studie)