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Bewertungskriterien (vor Juni 2014)

Das Projekt Medizin-Transparent.at bewertet die wissenschaftliche Beweislage (Evidenz), die Gesundheitsmeldungen in den Medien zugrunde liegt. Zusätzlich zu einer detaillierten Darstellung befindet sich am Anfang jedes Artikels eine Zusammenfassung, die einen schnellen Überblick über die wesentlichsten Punkte unserer Bewertung ermöglicht.

Seit Juni 2014 verwenden wir dieses neue, vereinfachte Bewertungsschema.

Bewertung der wissenschaftlichen Beweislage (Evidenz)

Die Bewertung der wissenschaftlichen Beweislage (Evidenz), die Gesundheitsmeldungen zugrunde liegt, bewerten wir nach folgendem Schema (adaptiert nach Atkins et al., Grading quality of evidence and strength of recommendations. BMJ, 2004. 328(7454): p. 1490) . Dabei ist zu beachten, dass diese Bewertung noch nichts über die Wirksamkeit einer Behandlung / Intervention aussagt.

unzureichendDie wissenschaftliche Beweislage ist unzureichend oder fehlend, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung bzw. der Intervention einschätzen zu können.
niedrigDie wissenschaftliche Beweislage ist niedrig. Neue Studien werden mit Sicherheit einen wichtigen Einfluss auf die Einschätzung des Behandlungseffektes / der Intervention haben.
mittelDie wissenschaftliche Beweislage ist mittel. Neue Studien werden möglicherweise aber einen wichtigen Einfluss auf die Einschätzung des Behandlungseffektes / der Intervention haben.
hochDie wissenschaftliche Beweislage ist hoch. Es ist unwahrscheinlich, dass neue Studien die Einschätzung des Behandlungseffektes / der Intervention verändern werden.

Wirksamkeit

Ist die wissenschaftliche Beweislage (Evidenz) einer Behandlung / Intervention höher als unzureichend (siehe oben), verwenden wir folgende Symbole, um deren Wirksamkeit oder Nicht-Wirksamkeit anzuzeigen. Dabei ist zu beachten, dass die Wahrscheinlichkeit für die Wirksamkeit von der unabhängig davon beurteilten Stärke der Evidenz abhängt.

wirksamDie vorhandene (niedrige, mittlere oder hohe) wissenschaftliche Beweislage deutet auf die prinzipielle Wirksamkeit der Behandlung / Intervention hin.
nicht wirksamDie vorhandene (niedrige, mittlere oder hohe) wissenschaftliche Beweislage deutet auf die Nicht-Wirksamkeit der Behandlung / Intervention hin.

(letzte Änderung: 27. 5. 2014)