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Multiple Sklerose: Gegensteuern durch Ernährung?

Gegen Nervenschäden bei MS sollen spezielle Ernährungsstrategien helfen. Wir haben recherchiert.

Gegen Nervenschäden bei MS sollen spezielle Ernährungsstrategien helfen. Wir haben recherchiert.

Bei Multipler Sklerose (MS) schädigen Entzündungen zunehmend Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark. Hilft eine „antientzündliche Ernährung“?


Frage: Verbessert die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren das Krankheitsbild bei Multipler Sklerose (MS) oder hemmt dies ein Fortschreiten der Erkrankung?
Antwort:möglicherweise Nein
Erklärung:Studien mit insgesamt über 1000 Teilnehmenden fanden überwiegend keinen Nutzen von Omega-3-Fettsäuren. Die Studien untersuchten jedoch sehr unterschiedliche Präparate und weisen teilweise methodische Mängel auf.
Frage: Verbessert die Einnahme von Vitamin A oder das Einhalten bestimmter Diäten das Krankheitsbild bei Multipler Sklerose (MS) oder hält dies das Fortschreiten der Erkrankung auf?
Antwort:wissenschaftliche Belege fehlen
Erklärung:Zur Einnahme von Vitamin A bzw. bestimmten Diätformen haben wir jeweils nur eine (relativ) kleine Studie mit schweren methodischen Mängeln gefunden. Sie berichteten entweder von keinem Nutzen oder von Effekten mit fraglicher Bedeutung für die Betroffenen.

Die Krankheit Multiple Sklerose, kurz MS, betrifft in Europa ungefähr 6 von 10.000 Menschen. Durch Entzündungen in Gehirn und Rückenmark können beispielsweise Sehstörungen, Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen auftreten. MS ist bei jungen Menschen – abgesehen von Unfällen – die häufigste Ursache für Behinderungen [6].

Wie die Krankheit genau verläuft, wie schnell und wie stark sie den Alltag und die selbständige Lebensführung beeinträchtigt, variiert deutlich von Mensch zu Mensch [7].

Multiple Sklerose wird deshalb auch als „Krankheit mit tausend Gesichtern“ bezeichnet. Eine Heilung von MS ist bisher nicht möglich.

Medikamente gegen MS

Bei Multipler Sklerose werden diverse Medikamente eingesetzt. Sie sollen Schübe, also akute Verschlechterungen der Erkrankung, verhindern und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.

Wie gut das gelingt, ist individuell verschieden. Hinzu kommen teils erhebliche Nebenwirkungen durch die Medikamente, die die Lebensqualität einschränken können. [8].

Selbst tätig werden

Betroffene suchen deshalb oft nach anderen oder zusätzlichen Möglichkeiten, um selbst ihre Krankheit günstig zu beeinflussen. Propagiert werden zu diesem Zweck „antientzündliche Diäten“ und „antioxidative“ Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin A.

Hilft das bei MS tatsächlich? Das fragte uns ein Leser – und wir haben uns auf die Suche nach Belegen für diese Hypothese gemacht.

Essen gegen Entzündungen?

„Antientzündliche“ Diäten zielen darauf ab, dass der Körper weniger entzündungsfördernde Substanzen bildet. So sollen weniger Entzündungsherde im Gehirn und im Rückenmark entstehen, wie sie für MS typisch sind.

  • So sollen sich bei dem bevorzugten Verzehr von ungesättigten Fettsäuren (z. B. Omega-3-Fettsäuren) weniger entzündungsfördernde Substanzen bilden als bei gesättigten Fettsäuren [2].
  • „Antioxidativ“ wirkende Substanzen wie Vitamin A, Vitamin E oder Polyphenole und Carotinoide aus Pflanzen sollen die schädlichen Reaktionen von entzündungsfördernden Substanzen abmildern, also den „oxidativen Stress“ reduzieren [2].

Theoretisch möglich

Theoretisch könnten die diskutierten Ernährungsstrategien durchaus helfen. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind die propagierten Ernährungsweisen nützlich? Verschaffen sie den Betroffenen eine spürbare Verbesserung und wirken sich positiv auf den Alltag aus? Mit diesen Fragen haben wir nach aussagekräftigen Untersuchungen Ausschau gehalten.

Und tatsächlich: Verschiedene Ernährungsformen wurden schon in Studien an Patientinnen und Patienten mit MS untersucht.

Die schlechte Nachricht: Für keine Diät oder Nahrungsergänzung finden sich durchschlagende Erfolge, manchmal noch nicht einmal aussagekräftige Daten.

Was nützt Fischöl?

Noch am besten untersucht sind Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren. Diese stammten aus Fischöl oder aus Pflanzenöl, beispielsweise Leinöl.

Allerdings konnten wir keine überzeugenden Belege für einen Nutzen von Omega-3-Fettsäuren bei MS finden. In den meisten Untersuchungen haben die Forschungsteams keine wesentlichen Unterschiede zu einem Scheinmedikament festgestellt – also Tendenz unwirksam.

Die Studien [1,3] sind jedoch meistens ziemlich schlecht gemacht. Die mangelhafte Methodik schränkt daher die Sicherheit unserer Aussage stark ein.

Vitamin A: keine Aussagen möglich

Zu dem als „antioxidativ“ beworbenen Vitamin A haben wir nur eine einzige Studie gefunden [5]. Diese hat uns jedoch wegen teils widersprüchlicher Ergebnisse und der schlechten methodischen Qualität nicht überzeugt; und wir können keine Aussagen dazu treffen, ob diese Ernährungsergänzung möglicherweise nützlich ist.

Untersuchungen zu Diäten mangelhaft

Für Ernährungsformen wie die McDougall-Diät [1], eine modifizierte Paleo-Diät [2] oder eine mediterrane Diät [4] konnten wir jeweils nur eine einzige Untersuchung identifizieren. Dasselbe gilt für eine Ernährung, bei der weniger gesättigte und mehr ungesättigte Fette verzehrt werden [1] .

Problem bei all diesen Studien: Zu wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie schlechte methodische Qualität. Bei den meisten Ernährungsumstellungen ließ sich ohnehin kein Erfolg feststellen.

Insgesamt ist die Datenlage zu dünn, um verlässlichen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wir können also nicht sagen, ob der Einsatz von Vitamin A oder den erwähnten Diäten wirksam ist, um MS günstig zu beeinflussen.

Nebenwirkungen unbekannt

Inwiefern die langfristige Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel oder die Umstellung der Ernährung Risiken birgt, haben die Studien nicht zuverlässig erhoben bzw. lässt sich dies wegen der relativ kurzen Studiendauer von maximal 2,5 Jahren auch nicht sicher ableiten.

Eine Krankheit, verschiedene Formen

Bei der Multiplen Sklerose (MS) gibt es verschiedene Verlaufsformen: Am häufigsten wird eine schubförmige remittierende Form (RRMS) diagnostiziert. Symptome treten während eines Schubs auf, gehen danach aber wieder zurück: vollständig oder unvollständig. In der Zeit zwischen zwei Schüben verschlechtert sich der Gesundheitszustand nicht.

Aus einer RRMS kann sich im Laufe der Zeit die so genannte sekundär progrediente MS (SPMS) entwickeln. Dann nimmt die Beeinträchtigung auch unabhängig von Schüben zu.

Bei der primär progredienten MS (PPMS) fehlt der schubförmige Verlauf. Die Beeinträchtigung wird bereits ab Beginn der Erkrankung zunehmend stärker [9].

Wie kommt es zu den Entzündungen?

Was genau im Körper bei MS passiert, ist nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht vollständig geklärt. Eine Theorie zur Krankheitsentstehung besagt, dass sich möglicherweise das eigene Immunsystem gegen körpereigene Gewebe richtet.

Durch diese autoimmunen Prozesse sollen sich die für MS typischen Entzündungsherde bei den Nerven in Rückenmark und Gehirn entwickeln. Dadurch treten zum Beispiel Probleme bei der Steuerung der Muskeln auf [6].

 

Die Studien im Detail

Für unsere Fragestellung haben wir eine ganze Reihe von Studien gefunden.

  • Eine systematische Übersichtsarbeit [1] schloss mehrere randomisierte kontrollierte Studien zu Ernährungsfragen bei MS ein, d.h. die Teilnehmenden wurden zufällig einer Interventions- oder einer Kontrollgruppe zugeteilt. Darunter waren neun Studien zur Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren und zwei zu Ernährungsempfehlungen, die im weitesten Sinne Prinzipien einer „antientzündlichen Diät“ umsetzten.
  • Zusätzlich konnten wir noch weitere randomisierte kontrollierte Studien identifizieren: jeweils eine davon zu einer „modifizierten Paleo-Diät“ [2], zu einer Ernährungsumstellung ähnlich der mediterranen Diät [4], zu Omega-3-Fettsäuren [3] und zur Nahrungsergänzung mit Vitamin A [5].

Große Unterschiede erschweren Vergleich

In allen Studien waren Patientinnen und Patienten mit MS eingeschlossen. Die meisten von ihnen litten unter der schubförmigen remittierenden MS (RRMS). Sie waren moderat in ihrem Alltag eingeschränkt, zum Beispiel in punkto Beweglichkeit und Gehvermögen.

In allen Untersuchungen werteten die Forschungsteams aus, ob bzw. wie sich Ernährungsumstellung oder Nahrungsergänzungsmittel auswirkten: Konnte das Fortschreiten der Erkrankung gehemmt werden? Kam es zu einer Linderung der bestehenden Beschwerden?

Zur Erhebung der Behandlungserfolge wurden teils sehr unterschiedliche Instrumente eingesetzt. Ebenfalls variierten Charakteristika und Behandlung der Probandinnen und Probanden: So unterschieden sich etwa oft die Krankheitsdauer, der Schweregrad der Beeinträchtigung oder die erlaubten zusätzlichen Medikamente. In manchen Studien wurden diese Punkte gar nicht angegeben. Dies macht es schwierig, die Ergebnisse der Studien zu vergleichen.

Tendenz: kein Nutzen bei Omega-3-Fettsäuren

Die großen Unterschiede zwischen den Studien machen sich besonders bei den Untersuchungen bemerkbar, die den Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren testeten (neun Studien aus [1] sowie [3]). Die eingesetzten Präparate stammten aus unterschiedlichen Quellen (Fischöl oder Öl aus pflanzlichen Samen). Auch die Dosierung war sehr verschieden.

Die Studien dauerten zwischen 12 und 30 Monaten. Die meisten hatten weniger als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Durch die relativ große Zahl der Studien kommen insgesamt aber Erfahrungswerte für über 1000 Teilnehmende zusammen.

Allerdings finden sich auch in dieser Zusammenfassung keine überzeugenden Wirksamkeitsbelege für Omega-3-Fettsäuren. Die überwiegende Mehrzahl der Studien konnte im Vergleich zu einem Scheinmedikament keine Verbesserung der Erkrankung feststellen.

In vielen Fällen weisen die Untersuchungen schwere methodische Mängel auf. So wurden oft nicht die Daten aller Teilnehmenden analysiert. Die Ergebnisse können verzerrt sein, weil diejenigen, die den Behandlungserfolg beurteilten, wussten, welches Mittel die Patientinnen und Patienten eingenommen haben. Das erschwert uns die Einschätzung, ob Omega-3-Fettsäuren bei MS tatsächlich (k)einen Nutzen haben.

Viele Fragezeichen rund um Vitamin A

Noch schlechter ist die Studienlage für die Einnahme von Vitamin A. Dazu haben wir nur eine einzige Studie [5] finden können.

Hier nahmen die 101 Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip sechs Monate lang entweder Vitamin A oder ein Scheinmedikament ein, das ganze zusätzlich zu einer Interferon-Behandlung. Das Forschungsteam untersuchte dann, wie sich Einschränkungen, etwa bei der Beweglichkeit, entwickelten und ob akute Schübe auftraten.

Unterschiede zwischen Vitamin A und dem Scheinpräparat fanden sich nur in einigen, aber nicht allen untersuchten Aspekten. Es könnte sich dabei um Zufallsbefunde handeln.

Hinzu kommt, dass Angaben darüber fehlen, ob die gefundenen Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten tatsächlich spürbar waren. Außerdem wurden nicht die Daten aller Teilnehmenden ausgewertet. Das ist ein schwerwiegendes methodisches Problem. Somit bleibt der Nutzen von Vitamin A in dieser Untersuchung unklar.

Fettarme Diät: kein Nutzen festgestellt

In einigen Studien wurden auch konkrete Diäten untersucht. Die systematische Übersichtsarbeit [1] enthält eine Untersuchung zur so genannten McDougall-Diät. Bei dieser ausschließlich pflanzlichen Kost ist nur ein geringer Fettverzehr erlaubt. Auch pflanzliche Öle gehören bei der McDougall-Diät zu den „verbotenen“ Lebensmitteln. Verglichen wurden Menschen, die sich dieser Diät unterzogen, mit solchen, die noch auf eine entsprechende Ernährungsschulung warteten.

In der Übersichtsarbeit [1] findet sich eine weitere Studie, in der die Ernährungsumstellung aus einer fettarmen Diät besteht, ergänzt durch Fischölkapseln. Verglichen wurde diese Lebensmittelauswahl mit den Regeln der American Heart Association, die einen Fettanteil von maximal 30 Prozent der verzehrten Kalorien empfiehlt.

Beide Studien dauerten 12 Monate, konnten aber keinen Nutzen der jeweiligen Diät im Hinblick auf die MS-bedingten Beschwerden feststellen.

Steinzeitessen: Effekte unklar

Auch eine weitere Studie [2], die eine „modifizierte Paleo-Diät“ über einen Zeitraum von drei Monaten testete, war nicht aussagekräftig. Dabei musste eine Hälfte der Teilnehmenden ihre Ernährung so umstellen, dass sie hauptsächlich Obst, Gemüse und Fleisch aßen. „Verboten“ waren Gluten-haltige Lebensmittel (z. B. Weizen, Gerste, Dinkel), Milchprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Die anderen Patientinnen und Patienten behielten ihre übliche Ernährungsweise bei.

Rein rechnerisch konnte das Forschungsteam zwar bei einigen Messwerten einen Vorteil der Diät feststellen. Allerdings gibt es einige Probleme bei der statistischen Auswertung, sodass die tatsächlichen Effekte unklar sind.

Mittelmeer-Kost gegen MS?

Eine andere Untersuchung [4] testete, wie sich die Beschwerden bei MS-Patientinnen und -Patienten entwickelten, die entweder eine Empfehlung für eine mediterrane Ernährung oder keine besonderen Ernährungshinweise erhalten hatten. Nach sechs Monaten konnte das Forschungsteam keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen feststellen, weder bei funktionellen Einschränkungen noch bei der Lebensqualität.

Fazit zu Diäten: Anti-MS-Wirkung unklar

Die Studien zu den verschiedenen Diäten waren alle relativ klein und weisen zahlreiche methodische Mängel auf. Wir können daraus keine verlässlichen Schlussfolgerungen ziehen. Nebenwirkungen wurden bei allen Nahrungsergänzungen oder Diäten entweder gar nicht bzw. nur unzureichend
untersucht.

(AutorIn: I. Hinneburg, Review: J. Harlfinger, C. Christof)

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Ähnliche Artikel

 

 

Information zu den wissenschaftlichen Studien

[1] Hempel 2017
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: zu Ernährungsveränderungen 12 randomisierte kontrollierte Studien mit rund 1200 Teilnehmern, davon 9 Studien mit rund 1000 Teilnehmern zu Omega-3-Fettsäuren
Fragestellung: Verbessert eine Ernährungsumstellung das Krankheitsbild bei Multipler Sklerose?
Interessenkonflikte: keine nach Angaben des Autorenteams

Hempel S. u.a. A systematic review of the effects of modifiable risk factor interventions on the progression of multiple sclerosis. Mult Scler. 2017; 23:513-524 (Zusammenfassung der Studie)

[2] Irish 2017
Studientyp: randomisierte kontrollierte Studie
Teilnehmer: 34 Patientinnen und Patienten mit multipler Sklerose
Fragestellung: Verbessert das Einhalten einer modifizierten Paleo-Diät über einen Zeitraum von drei Monaten das Krankheitsbild bei multipler Sklerose?
Interessenkonflikte: keine nach Angaben des Autorenteams

Irish AK u.a. Randomized control trial evaluation of a modified Paleolithic dietary intervention in the treatment of relapsing-remitting multiple sclerosis: a pilot study. Degener Neurol Neuromuscul Dis. 2017;7:1-18 (Zusammenfassung der Studie) (Studie in voller Länge)

[3] Zandi 2017
Studientyp: randomisierte kontrollierte Studie
Teilnehmer: 50 Patientinnen und Patienten mit multipler Sklerose
Fragestellung: Verbessert die Einnahme von Fischöl zusätzlich zu Fingolimod über ein Jahr das Krankheitsbild bei multipler Sklerose?
Interessenkonflikte: keine nach Angaben des Autorenteams

Zandi-Esfahan u.a. Evaluating the effect of adding Fish oil to Fingolimod on TNF-α, IL1β, IL6, and IFN-γ in patients with relapsing-remitting multiple sclerosis: A double-blind randomized placebo-controlled trial. Clin Neurol Neurosurg. 2017; 163:173-178 (Zusammenfassung der Studie)

[4] Riccio 2016
Studientyp: randomisierte kontrollierte Studie
Teilnehmer: 21 Patientinnen und Patienten mit multipler Sklerose
Fragestellung: Verbessert das Einhalten einer Diät über 6 Monate das Krankheitsbild und die Lebensqualität bei Multipler Sklerose
Interessenkonflikte: Zwei Personen aus dem Autorenteam sind Angestellte einer Firma, die die in der Studie zusätzlich untersuchten Supplemente herstellt

Riccio P u.a. Anti-inflammatory nutritional intervention in patients with relapsing-remitting and primary-progressive multiple sclerosis: A pilot study. Experimental Biology and Medicine 2016; 241:620-635 (Zusammenfassung der Studie) (Studie in voller Länge)

[5] Bitafaran 2015
Studientyp: randomisierte kontrollierte Studie
Teilnehmer: 101 Patientinnen und Patienten mit multipler Sklerose
Fragestellung: Verbessert die Einnahme von Vitamin A über einen Zeitraum von einem Jahr das Krankheitsbild bei multipler Sklerose?
Interessenkonflikte: keine nach Angaben des Autorenteams

Bitafaran S u.a. Impact of Vitamin A Supplementation on Disease Progression in Patients with Multiple Sclerosis. Arch Iran Med. 2015; 18:435-40 (Zusammenfassung der Studie)(Studie in voller Länge)

Weitere wissenschaftliche Quellen

[6] UpToDate (2018) Pathogenesis and epidemiology of multiple sclerosis. (Zugriff 16.10.2018)

[7] UpToDate (2018) Disease-modifying treatment of relapsing-remitting multiple sclerosis in adults. (Zugriff 25.10.2018)

[8] UpToDate (2018)
Treatment of progressive multiple sclerosis in adults. (Zugriff 16.10.2018)