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Atropin bei Kurzsichtigkeit: scharf Sehen durch Augentropfen?

Häufig vor dem Computer zu sitzen ist einer der Risikofaktoren für Kurzsichtigkeit

Häufig vor dem Computer zu sitzen ist einer der Risikofaktoren für Kurzsichtigkeit

Hochdosiertes Atropin scheint Kurzsichtigkeit bei Kindern kurzfristig auszubremsen. Es hilft aber nicht nachhaltig. Ob eine niedrigere Dosis besser wirkt, ist unklar.

Frage:Hemmt hochdosiertes 1%-iges Atropin nachhaltig das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern?
Antwort:möglicherweise Nein
 
Frage:Hemmt niedrigdosiertes 0,01 %-iges Atropin nachhaltig das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern?
Antwort:nicht (ausreichend) erforscht
Erklärung:Eine ein- bis zweijährige Behandlung mit hochdosierten 1%-igen Atropin-Augentropfen hemmt wahrscheinlich kurzfristig das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit. Nach Ende der Behandlung verschlechtert sich die Kurzsichtigkeit jedoch offenbar wieder. Ein Jahr nach Therapiestopp dürfte der positive Effekt für die Kinder nicht mehr merklich sein. Ob niedrigdosiertes 0,01%iges Atropin anders wirkt, ist unzureichend erforscht.

Wenn Kinder häufig blinzeln, beim Ballspielen daneben greifen oder „mit der Nase“ lesen, könnte eine Kurzsichtigkeit dahinter stecken. Dieser häufige Sehfehler lässt entfernte Gegenstände verschwommen erscheinen. Nur Dinge in der Nähe sind scharf.

Bei vielen Kindern schreitet die Kurzsichtigkeit im Schulalter immer weiter fort, wenn auch nur langsam. Die Verschlechterung bleibt meist erst im jungen Erwachsenenalter stehen. Etwa eines von zehn Schulkindern ist kurzsichtig, bei Jugendlichen sind es schon drei von zehn [7].

Neues Anwendungsgebiet für Atropin?

Wünschenswert wäre daher eine Therapie, die das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit stoppt. Einigen Fachleuten zufolge könnten dabei Augentropfen mit Atropin helfen. In Asien ist dies eine verbreitete Behandlung [7].

Eine Therapie mit niedrig dosiertem Atropin (0,01%) empfiehlt seit 2018 auch die die Vereinigung der österreichischen Augenärztinnen und Augenärzte, die Österreichische Ophtalmologische Gesellschaft [8].

Verhindert Atropin tatsächlich, dass sich die Kurzsichtigkeit von Kindern verschlechtert?

In hoher Dosis scheinbar wirksam

Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir die drei vertrauenswürdigsten Studien herangezogen, die wir in wissenschaftlichen Datenbanken finden konnten. Diesen Studien zufolge bremst eine ein- bis zweijährige Behandlung mit Atropin-haltigen Augentropfen wahrscheinlich das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit [1,3,4]. Der Wirkstoff Atropin war in diesen Studien mit 0,5% beziehungsweise 1% relativ hoch dosiert.

Schulkinder, die nur eine Scheinbehandlung mit Wirkstoff-freien Augentropfen erhielten, sahen am Ende der Therapie um etwa eine Dioptrie schlechter als Kinder, die Atropin-haltige Tropfen bekamen.

Hilfe nur kurzfristig

Dieser Behandlungserfolg hat allerdings einen Haken. Nach Absetzen der Augentropfen verschlechtert sich die Kurzsichtigkeit wieder deutlich. Studienergebnissen zufolge könnte der Vorsprung zu nichtbehandelten Kindern bereits ein Jahr nach Therapieende wieder verschwunden sein – bzw. so klein, dass er nicht mehr merkbar ist [2].

Es gibt also Hinweise darauf, dass die behandelten Kinder letztlich genauso kurzsichtig sind wie sie es auch ohne Atropin geworden wären.

Niedrige Dosis mit unklarem Nutzen

Eine weitere Studie [5,6] untersuchte die Wirkung von Atropin-Dosierungen, die mit 0,01% und 0,1% geringer waren als in den bereits erwähnten Studien. Auch hier erhielten die teilnehmenden Kinder die Augentropfen zwei Jahre lang, während sie im dritten Untersuchungsjahr keine Behandlung mehr bekamen.

Ob die niedrigeren Dosierungen die Kurzsichtigkeit einbremsen, kann die Studie allerdings nicht beantworten. Dazu fehlt der Vergleich mit einer Gruppe, die gar kein Atropin erhielt.

Dass die niedrigste Konzentration mit 0,01% genauso gut wirkt wie die in anderen Studien untersuchten 0,5%, können die Studienergebnisse ebenfalls nicht belegen.

Lichtempfindlich und verschwommen

Immerhin scheint die niedrigste Atropin-Konzentration auch deutlich seltener Nebenwirkungen auszulösen als höhere Dosen [5,6]. Wie häufig welche Nebenwirkungen auftreten, lässt sich anhand der Studien allerdings nicht abschätzen [13].

Bekannt ist, dass Atropin die Pupillen erweitert, dadurch macht es die Augen lichtempfindlich [14]. Eine sonnige oder helle Umgebung erscheint dann unangenehm grell und blendend. Betroffene Kinder erhielten in einzelnen Studien Sonnenbrillen oder selbsttönende Brillen [1,5].

Zusätzlich hemmt Atropin die Fähigkeit des Auges, die Sehschärfe an unterschiedliche Entfernungen anzupassen. Je nach Dosierung sehen die Kinder mehr oder weniger verschwommen, sie werden für die Dauer der Behandlung künstlich weitsichtig. Aus diesem Grund trugen manche Kinder während der Behandlung eine Lesebrille [5].

Manchmal führen Tropfen mit Atropin auch zu allergischen Entzündungen in und um die Augen [1,14].

Zu schweren Nebenwirkungen kam es den Autorinnen und -autoren der Studien zufolge jedoch nicht [13].

Kurzsichtige Stubenhocker?

Obwohl fast ein Drittel der Europäischen Bevölkerung kurzsichtig ist, sind die Ursachen dafür kaum erforscht. Neben einer erblichen Veranlagung scheinen Kinder stärker gefährdet zu sein, die viel lesen, Computerspiele spielen oder ihre Freizeit generell drinnen verbringen [12]. Wir haben bereits darüber berichtet, dass Kinder, die viel im Freien spielen, möglicherweise weniger kurzsichtig sein könnten [7].

Versuche mit Kontaktlinsen

Multifokale Kontaktlinsen oder Brillen stellen eine Hoffnung dar, das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit einzubremsen. Diese Sehbehelfe ermöglichen – ähnlich wie Gleitsichtbrillen – sowohl im Nah- als auch im Fernbereich scharf zu sehen. In klinischen Studien schien ihr Vorteil nach bis zu drei Jahren jedoch so gering zu sein, dass die betroffenen Kinder ihn vermutlich nicht bemerken konnten [7,13].

Eine weiterer Versuch, eine sich verschlechternde Kurzsichtigkeit zu stoppen, sind orthokeratologische Kontaktlinsen, die während des Schlafs getragen werden. Sie sollen die Form der Hornhaut verändern und so die Kurzsichtigkeit bekämpfen [7]. Ob und wie gut diese Linsen wirken, haben wir bisher nicht analysiert.

Atropin – ein vielseitiges Gift

In höherer Dosierung als bei der Behandlung von Kinder-Kurzsichtigkeit wird Atropin in der Augenheilkunde verwendet, weil es die Pupillen erweitert. Das hilft Ärztinnen und Ärzten, die Augen zu untersuchen.

Atropin ist die Substanz, die Tollkirschen giftig macht. Für Krimiautoren wie Agatha Christie war Atropin ein beliebtes Mittel, um in ihren Romanen unliebsame Zeitgenossen auszuschalten. Doch das Mittel kann auch Leben retten, etwa als Gegengift für den Nervenkampfstoff Sarin.

Schon im Barock träufelten sich feine Damen gerne ein paar Tröpfchen des Gifts in die Augen, um mit großen Pupillen dem damaligen Schönheitsideal zu entsprechen.

 

Die Studien im Detail

Studien zur Behandlung von Kurzsichtigkeit bei Kindern mit Atropin gibt es einige. In einer aufwändigen Suche konnten wir sechs Studien finden, in denen Atropin-Augentropfen mit wirkstofflosen Placebo-Augentropfen verglichen wurden [1-4]. Ob die darin teilnehmenden Kinder Atropin oder Placebo erhalten hatten, bestimmte der Zufall.

Drei aussagekräftige Studien

Als aussagekräftig stuften wir nur drei dieser Studien ein. In zwei Studien aus China nahmen 126 Kinder im Alter von 5 bis 10 [3] beziehungsweise 132 Kinder im Alter von 7 bis 12 [4] teil. Die Atropin-Konzentration der untersuchten Augentropfen war 0,5% [3] beziehungsweise 1% [4], und die Studien dauerten jeweils ein Jahr.

Die dritte Studie war mit 400 Teilnehmenden die größte und mit zwei Jahren Behandlungsdauer auch die längste. Sie wurde in Singapur durchgeführt und untersuchte die Wirkung von Tropfen mit 1% Atropin [1]. In allen drei Untersuchungen bekamen die Kinder die Augen täglich vor dem Schlafengehen eingetropft.

Weniger Dioptrien

Unabhängig von der Behandlungsdauer waren die Ergebnisse in allen drei Studien ähnlich: In der Atropin-Gruppe war die Kurzsichtigkeit am Ende der Studie immer um rund 1 Dioptrie geringer als in der Placebogruppe.

Nicht gut vergleichbar und verallgemeinerbar

Trotz der ähnlichen Ergebnisse sind die Studien nicht komplett vergleichbar. In der größten Studie aus Singapur hatten Kinder zu Beginn durchschnittlich -3,3 bis -3,5 Dioptrien [1], in den beiden anderen Studien aus China waren es im Mittel -1 Dioptrien [3,4]. Die Verfasserinnen und Verfasser der größten Studie behandelten und untersuchten jeweils nur ein Auge [1], die der beiden kleineren Studien behandelten beide Augen, untersuchten aber nur eines.

Unklar ist auch, inwieweit die Ergebnisse der drei Studien [1-4] verallgemeinerbar sind. Sie wurden in Asien durchgeführt, wo Kurzsichtigkeit bei Kindern viel häufiger vorkommt als in unseren Breiten [7].

Nach Behandlungsende

Was nach Behandlungsende geschah, versuchte nur das Forschungsteam aus Singapur herauszufinden [2]. Es beobachtete die Kinder nach dem Ende der zweijährigen Behandlung für ein weiteres Jahr, in welchem die Teilnehmenden keine Augentropfen mehr bekamen.

Am Ende des behandlungsfreien Jahres war die Kurzsichtigkeit in der Atropin-Gruppe nur mehr um 0,2 Dioptrien besser als jene in der Placebo-Gruppe – ein kleiner und für die Betroffenen nicht mehr wahrnehmbarer Unterschied.

Allerdings gingen in die Auswertung nur 313 der ursprünglich 400 Kinder ein. Die übrigen nahmen nicht mehr an der Studie teil. Ob sich die Kurzsichtigkeit bei ihnen ähnlich, weniger oder sogar noch mehr verschlechtert hat, ist unklar. Daher sind die Ergebnisse nicht gut abgesichert und müssten erst durch weitere Studien bestätigt werden.

Weitere Studien

Bei drei weiteren Studien sind die Ergebnisse wenig verlässlich, weil sie schlecht durchgeführt wurden [9-11]. Wir haben sie deshalb nicht in unsere Beurteilung einfließen lassen.

Beispielsweise war teilnehmenden Kindern und ihren Eltern bewusst, ob sie wirkstofffreie Tropfen oder solche mit Atropin bekamen. So lässt sich etwa nicht ausschließen, dass die Familien von scheinbehandelten Kindern zusätzlich andere Maßnahmen ergriffen, um das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit einzudämmen. Teilweise haben viele Kinder die Behandlung auch nicht bis zum Ende der Studie durchgeführt. Diese Probleme können die Ergebnisse verzerren.

Kein Placebo-Vergleich

Nicht aussagekräftig sind auch die Ergebnisse der Studie zu niedrigdosiertem Atropin [5,6]. Durchgeführt hat diese das Forschungsteam aus Singapur.

Wie in der ersten Studie untersuchte es auch hier 400 kurzsichtige Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Diesmal wurden die jungen Testpersonen einer von drei Gruppen zugelost: die beiden größeren Gruppen erhielten Augentropfen mit 0,5% und 0,1% Atropin, die kleinere Gruppe mit 0,01%.

Zu Studienbeginn hatten die teilnehmenden Kinder zwischen -4,6 bis -4,9 Dioptrien. Nach zweijähriger Behandlung und einem weiteren Jahr Behandlungspause hatten sich ihre Dioptrienwerte auf -5,3 bis -5,6 verschlechtert.

Dass sich die Kurzsichtigkeit ohne Atropin ähnlich entwickelt hat, können die Autorinnen und Autoren jedoch nicht ausschließen. Einen Vergleich mit einer Placebo-Gruppe ohne Atropin-Behandlung haben sie nämlich nicht durchgeführt.

Zusätzlich haben sie die Daten von 13 Prozent der teilnehmenden Kinder nicht in ihrer Auswertung berücksichtigt. Wie gut Atropin in einer Konzentration von 0,01% oder 0,1% wirkt, kann die Studie daher nicht beantworten.

[Aktualisiert am 28.9.2018. Ursprünglich veröffentlicht am 29.6.2016. Ein neuer Rapid Review [13] veränderte unsere Einschätzung.]

(AutorIn: C. Christof, Review: B. Kerschner, J. Harlfinger)

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Ähnliche Artikel

 

 

Information zu den wissenschaftlichen Studien

[1] Chua u.a (2006)
ATOM1-Studie

Studientyp: randomisiert-kontrollierte Studie
Teilnehmende: 400 kurzsichtige Kinder aus Singapur im Alter von 6 bis 12 Jahren.
Studiendauer: 2 Jahre
Fragestellung: Können Augentropfen mit 1%igem Atropin das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern verzögern?
Interessenskonflikte: keine laut Autorinnen und Autoren

Chua, W. H., Balakrishnan, V., Chan, Y. H., Tong, L., Ling, Y., Quah, B. L., & Tan, D. (2006). Atropine for the treatment of childhood myopia. Ophthalmology, 113(12), 2285-2291. (Zusammenfassung der Studie)

[2] Kumaran u.a. (2015)
Fortsetzung der ATOM1-Studie von [1]

Studiendauer: 3 Jahre, davon Behandlung nur während der ersten beiden Jahre
Fragestellung: Können Augentropfen mit 1%igem Atropin das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern nach 2jähriger Behandlung und einem weiteren therapiefreien Jahr verzögern?
Interessenskonflikte: keine laut Autorinnen und Autoren

Kumaran A, Htoon HM, Tan D, Chia A. Analysis of Changes in Refraction and
Biometry of Atropine- and Placebo-Treated Eyes. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2015 Aug;56(9):5650-5. (Zusammenfassung der Studie)

[3] Wang u.a. (2017)
Studientyp: randomisiert-kontrollierte Studie
Teilnehmende: 126 kurzsichtige Kinder aus China im Alter von 5 bis 10 Jahren
Studiendauer: 1 Jahr
Fragestellung: Können Augentropfen mit 0,5%igem Atropin das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern verzögern?
Interessenskonflikte: keine laut Autorinnen und Autoren

Wang YR, Bian HL, Wang Q. Atropine 0.5% eyedrops for the treatment of children with low myopia: A randomized controlled trial. Medicine (Baltimore). 2017;96(27):e7371. (Studie in voller Länge)

[4] Yi u.a. (2015)
Studientyp: randomisiert-kontrollierte Studie
Teilnehmende: 132 kurzsichtige Kinder aus China im Alter von 7 bis 12 Jahren
Studiendauer: 1 Jahr
Fragestellung: Können Augentropfen mit 1%igem Atropin das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern verzögern?
Interessenskonflikte: Angabe fehlt

Yi S, Huang Y, Yu SZ, Chen XJ, Yi H, Zeng XL. Therapeutic effect of atropine 1% in children with low myopia. J Aapos. 2015;19(5):426-9. (Zusammenfassung der Studie)

[5] Chia u.a. (2012)
ATOM2-Studie

Studientyp: randomisiert-kontrollierte Studie
Teilnehmende: 400 kurzsichtige Kinder aus Singapur im Alter von sechs bis 12 Jahren.
Studiendauer: 2 Jahre
Fragestellung: Auswirkung von 0,5%, 0,1% und 0,01% Atropintropfen?
Interessenskonflikte: keine bekannt

Chia, A., Chua, W. H., Cheung, Y. B., Wong, W. L., Lingham, A., Fong, A., & Tan, D. (2012). Atropine for the treatment of childhood myopia: safety and efficacy of 0.5%, 0.1%, and 0.01% doses (Atropine for the Treatment of Myopia 2). Ophthalmology, 119(2), 347-354. (Zusammenfassung der Studie)

[6] Chia u.a. (2014)
Fortsetzung der ATOM2-Studie

Studiendauer: 3 Jahre

Chia A, Chua WH, Wen L, Fong A, Goon YY, Tan D. Atropine for the treatment of childhood myopia: changes after stopping atropine 0.01%, 0.1% and 0.5%. Am J Ophthalmol. 2014 Feb;157(2):451-457.e1. (Zusammenfassung der Studie)

Weitere Quellen

[7] UpToDate (2018)
Coats DK, Paysse EA. Refractive errors in children. In Armsby C (ed.) UpToDate. Abgerufen am 19.9.2018 unter https://www.uptodate.com/contents/refractive-errors-in-children

[8] Gorka (2018)
Gorka P. Arbeitspapier Myopiemanagement. Stand Jänner 2018. Österreichische Ophtalmologische Gesellschaft.

[9] Diaz-Llopis u.a. (2018)
Diaz-Llopis M, Pinazo-Durán MD. Superdiluted atropine at 0.01% reduces progression in children and adolescents. A 5 year study of safety and effectiveness. Arch Soc Esp Oftalmol. 2018 Apr;93(4):182-185. (Zusammenfassung der Studie)

[10] Shih u.a. (2001)
Shih YF, Hsiao CK, Chen CJ, Chang CW, Hung PT, Lin LL. An intervention trial on efficacy of atropine and multi-focal glasses in controlling myopic progression. Acta Ophthalmol Scand. 2001;79(3):233-6. (Studie in voller Länge)

[11] Yen u.a. (1989)
Yen MY, Liu JH, Kao SC, Shiao CH. Comparison of the effect of atropine and cyclopentolate on myopia. Ann Ophthalmol. 1989;21(5):180-2, 7. (Zusammenfassung der Studie)

[12] UpToDate (2018)
Mian SI. Visual impairment in adults: Refractive disorders and presbyopia. In Kunins L (ed.). UpToDate. Abgerufen am 27.9.2018 unter
https://www.uptodate.com/contents/visual-impairment-in-adults-refractive-disorders-and-presbyopia

[13] Ebminfo.at (2018)
Van den Nest M., Glechner A., Myopie bei Kindern – können Multifokal-Linsen ein Fortschreiten verhindern?: Rapid Review. EbM Ärzteinformationszentrum; Juli 2018. Abgerifem a, 20.9.2018 unter http://www.ebminfo.at/multifokallinsen

[14] Walline u.a. (2011)
Walline, J. J., Lindsley, K., Vedula, S. S., Cotter, S. A., Mutti, D. O., & Twelker, J. D. (2011). Interventions to slow progression of myopia in children. Cochrane Database Syst Rev(12), CD004916. (Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)