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Demenz: Hält Vitamin D das Gedächtnis fit?

Vitamin D gegen das Vergessen?

Vitamin D gegen das Vergessen?

Vitamin D wird in Medien als Patentrezept gegen unterschiedlichste Krankheiten empfohlen. So soll eine ausreichende Versorgung mit dem Allroundvitamin auch einen Einfluss auf Demenzerkrankungen haben – vielversprechender Hoffnungsschimmer oder doch zum Vergessen?

 
 

 

Frage:Schützt Vitamin D vor Demenz bzw. Gedächtnisverlust?
Antwort:unklar
Erklärung:Einzelne Studien legen zwar einen möglichen Zusammenhang zwischen der Vitamin D Konzentration im Blut und einem schlechter werdenden Gedächtnis bzw. einer Demenzerkrankung nahe. Ob Vitamin D tatsächlich vor einer Gedächtnisverschlechterung bzw. Demenz schützt, bleibt offen.

Nicht mehr wissen wer man ist, geliebte Angehörige nicht mehr wiedererkennen, völlige Hilflosigkeit – diese Schreckensgespenster kommen den meisten von uns in den Sinn, wenn sie an Demenz oder Alzheimer denken. In Österreich sind geschätzte 100.000 Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Dazu kommen nochdie pflegenden Angehörigen, die mit den Betroffenen mitleiden. Dem nicht genug, soll sich die Anzahl der Demenzkranken in den nächsten Jahren noch um ein Vielfaches erhöhen. Grund ist die steigende Lebenserwartung. [5] Demenzerkrankungen äußern sich bei jedem anders, je nach Persönlichkeit des Erkrankten und Art der Demenz. Neben einem zunehmenden Gedächtnisverlust und Schwierigkeiten bei alltäglichen Verrichtungen ist es oft die Wesensveränderung der Betroffenen, die Angehörigen vor ein Problem stellt. [5]

Hoffnungsfunke Vitamin D

So hoffen viele, dass sie selbst und ihre Liebsten von dem geistigen Verfall verschont bleiben. Über diverse Versuche den Gedächtnisverlust aufzuhalten hat MT bereits in einigen anderen Artikeln berichtet.( Alzheimer: Nahrungsergänzung nutzlos, Eier und Lecitihin für besseres Gedächtnis?, Alzheimer: Stoppt Liponsäure das Vergessen?). Ein Beweis für die Wirksamkeit dieser Methoden konnte bei keinem gefunden werden. Nun lassen neue Studienergebnisse aufhorchen –ein starker Mangel an Vitamin D soll das Risiko an Alzheimer zu erkranken verdoppeln. [1] Kann also mit einer ausreichenden Vitamin D Versorgung dem Vergessen entgegengewirkt werden?

Die alte Frage: Henne oder Ei?

Ob ein Vitamin D Mangel mit der Entstehung von Demenz zusammenhängt ist völlig ungeklärt. Wissenschaftler vermuten zwar, dass Vitamin D das Nervensystem schützen und somit auch einen Einfluss auf die Entstehung einer Demenz haben könnte. [3] [4] Ein wissenschaftlicher Beweis dafür fehlt allerdings.
Vitamin D kann mit der Nahrung (zum Beispiel fettreichem Fisch) aufgenommen werden, der Körper kann es jedoch mit Hilfe von Sonnenlicht auch in der Haut selbst herstellen. In vielen Studien zeigt sich, dass demente Personen eine niedrigere Blutkonzentration des Vitamins aufweisen als Nicht-Demente. Dass Vitamin D – Mangel aber tatsächlich ein Demenzauslöser ist, können diese Ergebnisse nicht zeigen.

Der Grund ist ein klassisches Henne – Ei- Problem: Demenzkranke Menschen sind oftmals durch ihr hohes Alter und ihre Erkrankung ans Haus gebunden und kommen nur selten an die Sonne. So hat ihr Körper nur wenig Chance, das Vitamin mithilfe von Sonnenlicht selbst herzustellen. Mitunter essen sie auch nicht ausgewogen genug, sodass sie mit der Zeit an einem Mangel von Vitamin D und anderen wichtigen Nährstoffen leiden. [8] Der Vitamin D – Mangel ist möglicherweise nicht die Ursache der Demenzerkrankung, sondern wird (indirekt) durch sie verursacht. [7] [8] Antworten auf diese und andere durch derzeitige Studien nicht geklärte Fragen können wohl nur durch gut durchgeführte Langzeitstudien gefunden werden.

Allheilmittel Vitamin D?

Von Krebs über chronische Schmerzen bis zu Depression, die Liste der vermuteten positiven Auswirkungen von Vitamin D ist lang. Die wissenschaftlichliche Beweislage jedoch ist dünn. [6] Sicher ist, dass das Vitamin für die Knochenhärte, einige Stoffwechselvorgänge des Körpers und die Muskulatur wichtig ist.
Prinzipiell ist unser Körper gut dafür gerüstet, das Vitamin mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herzustellen. Mit der Nahrung nehmen wir nur einen geringen Teil der täglich benötigten Menge an Vitamin D auf. In unseren Breiten reichen fünf bis 15 Minuten täglich, um den Vitamin D Spiegel in Schuss zu halten – je nach Hauttyp und Jahreszeit. So können auch die Speicher für die sonnenarme Jahreszeit aufgefüllt werden, die normalerweise ausreichen, um den Körper in dieser Zeit gut mit Vitamin D zu versorgen. Generell nimmt bei älteren Personen die Fähigkeit Vitamin D zu produzieren ab. Sind sie zusätzlich häufig chronisch krank und pflegebedürftig. So kann ein Mangel entstehen und eine zusätzliche Zufuhr nötig werden. [7] [8]

Demenz hat viele Ursachen

Es gehört zum natürlichen Ablauf des Älterwerdens, dass Gehirnzellen absterben und ab und zu etwas vergessen wird. Bei dementen Personen geschieht dies aber viel schneller, die Erkrankung schränkt den Alltag immer mehr ein. Bei der häufigsten Form – der Alzheimer Krankheit – sind ein zunehmender Verlust und Veränderungen des Hirngewebes Schuld an der Entstehung des schleichenden Vergessens. Daneben kann es aber auch durch wiederholte kleine Schlaganfälle, starken Alkoholmissbrauch, Parkinson oder andere schwere Hirnerkrankungen zu Demenz kommen. Auch wenn es viele verschiedene Arten und Verlaufsformen der Demenz gibt,steht am Ende doch bei allen eine stark verminderte geistige Leistungsfähigkeit. [5] [9]

Auch wenn nach derzeitigem Wissenstand unklar ist, ob Vitamin D ein Wundermittel ist, um Demenz vorzubeugen oder zu verlangsamen, gibt es Hoffnung. Möglicherweise wirkt ein gesunder Lebensstil mit gesunder abwechslungsreicher Ernährung, regelmäßiger Bewegung sowie geistig fordernde Tätigkeiten der Entwicklung einer Demenz etwas entgegen (siehe Demenz vorbeugen: geht das?).

 

Die Studien im Detail

Zur Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Demenzerkrankungen gibt, finden sich viele Beobachtungsstudien. Die meisten davon sind Kohortenstudien, in denen Forscher die Teilnehmer von Studienbeginn an über einen längeren Zeitraum beobachteten. Nicht alle dieser Kohortenstudien kommen zum gleichen Ergebnis. In einigen Studien finden sich diskrete Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Vitamin D Konzentration und der Entwicklung einer schlechten Gedächtnisleistung bzw. von Demenzerkrankungen. [1] [11] [12] Andere Studien bestätigen diesen Zusammenhang nicht. [2] [13] [14]

Problembehaftete Kohortenstudien

Ein generelles Problem von Kohortenstudien ist, dass durch verschiedene, oft unbekannte Einflussfaktoren Zusammenhänge verschleiert und dadurch falsche Schlüsse gezogen werden. So könnten beispielsweise ein höheres Alter, die Hautfarbe, Alkoholkonsum oder auch die Jahreszeit, in welcher der Vitamin D Spiegel bestimmt wurde, die Entwicklung einer Demenz zusätzlich beeinflussen. Diese Faktoren lassen sich mit statistischen Methoden teilweise herausrechnen. Selbst wenn dies nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig durchgeführt wird bleibt ein Restrisiko für unbekannte Einflüsse.

Die Autoren der Kohortenstudie aus dem Jahr 2014 [1], die einen möglichen Zusammenhang zwischen der Entstehung einer Demenzerkrankung und einem erniedrigten Vitamin D Spiegel untersuchte, berücksichtigten durchaus einige wichtige Einflussfaktoren. Trotzdem ist es nicht einfach zu untersuchen, ob ein erniedrigter Vitamin D – Spiegel oft Jahre später einen Einfluss auf die Entwicklung einer Demenz hat. Die Verfasser der Studie [1] erhoben zunächst die Blutkonzentration von Vitamin D bei 1658 älteren Personen. Nach durchschnittlich fünfeinhalb Jahren untersuchten sie dann die Personen auf mögliche Anzeichen einer Demenz. Das Ergebnis der Studie: Personen mit einem schweren Vitamin D Mangel haben ein doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln.

Allerdings erlaubt diese Studie keine Aussage dazu, inwieweit dieses Ergebnis tatsächlich einen Einfluss auf die Entstehung von Demenzerkrankungen hat. Zu viele Fragen zum Studienaufbau bleiben offen. Beispielsweise bleibt unklar, was sich in den fünfeinhalb Jahren der Studienlaufzeit – abgesehen von der möglichen Entwicklung einer Demenz – am Gesundheitszustand der Betroffenen verändert hat. Es wäre beispielsweise denkbar, dass in dieser Zeit auch andere, für die Entwicklung einer Demenz mitverantwortliche Risikofaktoren wie beispielsweise Diabetes oder Erkrankungen des Gehirns dazugekommen sind. Auch könnte sich in diesem Zeitfenster der Lebensstil des Betroffenen hinsichtlich Ernährung oder Sonnenbestrahlung verändert haben. Somit kann nicht beurteilt werden, ob der erniedrigte Vitamin D Spiegel tatsächlich Mitschuld an der Demenz hat.

Nicht immer Zusammenhang

Eine Arbeit, die keinen Zusammenhang zwischen einem erniedrigten Vitamin D Spiegel und Demenz gefunden hat stammt ebenfalls aus dem Jahr 2014. [2] In dieser Kohortenstudie wurde die Vitamin D Blutkonzentration von 1652 Teilnehmern bestimmt. Danach wurden die teilnehmenden Personen zu mehreren Zeitpunkten hinsichtlich ihrer Gedächtnisleistung untersucht. Der Beobachtungszeitraum war im Schnitt 16,5 Jahre lang. Auch diese Studie lässt Fragen, beispielsweise zur Auswahl der Studienteilnehmer oder zur Erfassung von möglichen anderen Einflüssen offen.

Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse [3] fasst ebenfalls hauptsächlich die Ergebnisse von Beobachtungsstudien bis zum Jahr 2010 zusammen. Dabei zeigt sich wieder, dass Personen mit niedrigeren Vitamin D – Werten eher an Alzheimer litten. In welcher Art und Weise der erniedrigte Vitamin D Spiegel mit der Entwicklung einer Demenzerkrankung tatsächlich zusammenhängt, lässt sich auch hier nicht feststellen. Die analysierten Studien unterscheiden sich deutlich im Studienaufbau. Dies macht einen Vergleich der Studien schwierig. Nachdem auch in diese Arbeit hauptsächlich Beobachtungsstudien eingeschlossen wurden kann auch hier eine Verfälschung der Ergebnisse durch unbekannte Störfaktoren nicht ausgeschlossen werden.

(AutorIn: C. Christof, Review: J. Wipplinger, B. Kerschner)

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Ähnliche Artikel

 

 

Information zu den wissenschaftlichen Studien

[1] Littlejohns u.a. (2014)
Studientyp: Kohortenstudie
Teilnehmer insgesamt: 1658 ältere Personen ohne Anzeichen einer Demenz mit einem Durchschnittsalter von 73,4 Jahren.
Fragestellung: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Vitamin D Konzentration und der kognitiven Funktion bzw. einer Demenz?
Interessenskonflikte: keine bekannt
Littlejohns TJ, Henley WE, Lang IA, Annweiler C, Beauchet O, Chaves PH, Fried L, Kestenbaum BR, Kuller LH, Langa KM, Lopez OL, Kos K, Soni M, Llewellyn DJ. Vitamin D and the risk of dementia and Alzheimer disease. Neurology. 2014 Sep 2;83(10):920-8. (Studie in voller Länge)

[2] Schneider u.a. (2014)
Studientyp: Kohortenstudie
Teilnehmer insgesamt: 1653 Personen ohne Demenz mit einem durchschnittlichen Alter von 62 Jahren.
Fragestellung: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Vitamin D Konzentration und Gedächtnisstörungen bzw. Demenz?
Interessenskonflikte: keine bekannt

Schneider AL, Lutsey PL, Alonso A, Gottesman RF, Sharrett AR, Carson KA, Gross M, Post WS, Knopman DS, Mosley TH, Michos ED. Vitamin D and cognitive function and dementia risk in a biracial cohort: the ARIC Brain MRI Study. Eur J Neurol. 2014 Sep;21(9):1211-8, e69-70. (Zusammenfassung der Studie)

[3] Balion u.a. (2012)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: 537 (21 Querschnittsstudien, 10 Fall Kontroll Studien, 2 prospektive Kohortenstudien, 3 randomisiert kontrollierte Studien, 1 before after..)
Teilnehmer insgesamt: 27- 17.099, meist über 65 Jahre
Fragestellung: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Vitamin D Konzentration und der kognitiven Funktion bzw. einer Demenz?
Interessenskonflikte: öffentliche und private Förderung

Balion C, Griffith LE, Strifler L, Henderson M, Patterson C, Heckman G, Llewellyn DJ, Raina P. Vitamin D, cognition, and dementia: a systematic review and meta-analysis. Neurology. 2012 Sep 25;79(13):1397-405. (Übersichtsarbeit in voller Länge) (kritische Zusammenfassung in voller Länge)

Weitere wissenschaftliche Quellen

[4] Etgen u.a. (2012)
Etgen T, Sander D, Bickel H, Sander K, Förstl H., Vitamin D deficiency, cognitive impairment and dementia: a systematic review and meta-analysis., Dement Geriatr Cogn Disord. 2012;33(5):297-305. doi: 10.1159/000339702. Epub 2012 Jul 2. (Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[5] Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2015)
Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: Was ist Demenz? Abgerufen am 07.05.2015 unter https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/demenz-basisinfo.html

[6] Theodoratou u.a. (2014)
Theodoratou E, Tzoulaki I, Zgaga L, Ioannidis JP. Vitamin D and multiple health outcomes: umbrella review of systematic reviews and meta-analyses of observational studies and randomised trials. BMJ. 2014 Apr 1;348:g2035. (Übersichtsarbeit in voller Länge)

[7] Bundesinstitut für Risikobewertung
Bundesinstitut für Risikobewertung : Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D, Aktualisierte Gemeinsame FAQ des BfR, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und des Max Rubner-Instituts (MRI) vom 03. Dezember 2014, abgerufen am 08.05.2015 unter: http://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_vitamin_d-131898.html

[8] UpToDate (2014)
Christine Ritchie (2014): Geriatric nutrition: Nutritional issues in older adults, abgerufen am 08.05.2015 unter: http://www.uptodate.com/contents/geriatric-nutrition-nutritional-issues-in-older-adults

[9] IQWiG (2015)
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Gesundheitsinformation.de: Alzheimer – Demenz, aberufen am 08.05.2015 unter: http://www.gesundheitsinformation.de/alzheimer-demenz.2219.de.html

[10] Van der Schaft u.a. (2013)
van der Schaft J, Koek HL, Dijkstra E, Verhaar HJ, van der Schouw YT, Emmelot-Vonk MH. The association between vitamin D and cognition: a systematic review. Ageing Res Rev. 2013 Sep;12(4):1013-23. (Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[11] Slinin u.a. (2012)
Slinin Y, Paudel M, Taylor BC, et al. Association between serum 25(OH) vitamin D and the risk of cognitive decline in older women, J Gerontol A Biol Sci Med Sci 2012; 67: 1092 – 1098. (Studie in voller Länge)

[12] Llewellyn u.a.(2010)
Llewellyn DJ, Lang IA, Langa KM, Muniz-Terrera G, Phillips CL, Cherubini A, Ferrucci L, Melzer D. Vitamin D and risk of cognitive decline in elderly persons.Arch Intern Med. 2010 Jul 12;170(13):1135-41. (Studie in voller Länge)

[13] Graf u.a. (2014)
Graf CE, Rossi C, Giannelli SV, Nobari BH, Gold G, Herrmann FR, et al. Vitamin D is Not Associated with Cognitive Status in a Cohort of Very Old Hospitalized Patients. Journal of Alzheimer’s disease : JAD. 2014 Jan 1;42(0):S53-61. (Zusammenfassung der Studie)

[14] Lopes da Silva u.a.(2013)
Lopes da Silva S, Vellas B, Elemans S, Luchsinger J, Kamphuis P, Yaffe K, Sijben J, Groenendijk M, Stijnen T. Plasma nutrient status of patients with Alzheimer’s disease: Systematic review and meta-analysis. Alzheimers Dement. 2014 Jul;10(4):485-502. (Übersichtsarbeit in voller Länge)