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Streitthema Homöopathie

©iStockphoto.com/icefront

Wirkt Homöopathie?

Im Artikel des Wochenmagazins News „100 Heilmittel, die wirklich helfen“ werden 28 homöopathische Mittel empfohlen, in der Gratiszeitung „Heute“ behauptet ein Universitätsprofessor die nachgewiesene Wirksamkeit der Homöopathie. Doch was sagt die Studienlage zum alternativmedizinischen Streitthema Nr.1?

(Ursprünglich veröffentlicht am 11.4.2013)

Zeitungsartikel: 100 Heilmittel, die wirklich helfen (14.3.2013, News (ganzer Artikel nur im Heft)), Verschüttelt, nicht gerührt (2.4.2013, Heute)
Frage:Wirkt Homöopathie besser als Placebo?
Antwort:wahrscheinlich Nein
Erklärung:Auch wenn gelegentlich einzelne Studien der Homöopathie Erfolg bescheinigen, existieren inzwischen eine ganze Reihe systematischer Übersichtsarbeiten, die in Summe deutlich darauf hinweisen, dass keine Wirksamkeit über den Placeboeffekt hinaus vorhanden ist.

(Aktualisiert am 24.3.2015: Zwei neue Übersichtsarbeiten [17] [18] bringen zwar einige neue Aspekte, ändern aber nichts an unserer Bewertung der wissenschaftlichen Beweislage, Ergänzungen in kursiv)

Homöopathie ist ebenso weit verbreitet wie wild umstritten. Die Ärztekammer vergibt ein Diplom, an der Universität werden Lehrveranstaltungen zur Homöopathie angeboten, homöopathische Mittel werden in der Apotheke verkauft. Andererseits ist die Homöopathie scharfer Kritik ausgesetzt, weil ihre Prinzipien naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen und Kritiker immer wieder betonen, dass die Homöopathie in ihrer 200 jährigen Geschichte es nie geschafft hat, ihre Wirksamkeit nachzuweisen. Haben die Kritiker damit Recht?

Jede Menge Studien

Es wurden zahlreiche Studien zu homöopathischen Medikamenten durchgeführt. 1997 veröffentlichte ein Team um Klaus Linde eine Metaanalyse, die nahelegte, dass Homöopathie etwas besser wirke als Placebo [1]. Die Daten von dieser Arbeit wurden mehrfach neu analysiert, auch von Linde und seinem Team selbst. Das Ergebnis fasst 2002 Edzard Ernst in einem Überblick über relevante systematische Übersichtsarbeiten zusammen [2]: Die Daten zeigen keinen verlässlichen Nachweis für eine Wirkung von Homöopathie über den Placeboeffekt hinaus, ein Ergebnis, zu dem letztlich auch Linde selbst kommt [2]. Außerdem umfasst die Arbeit von Ernst elf weitere systematische Übersichtsarbeiten, die seiner Interpretation nach nicht genügend Beweiskraft für einen Effekt der Homöopathie haben.Von den 18 in dieser Arbeit eingeschlossenen Übersichtsarbeiten, sind neun von Ernst und seinen Arbeitsgruppen.

Das endgültige Aus für die Homöopathie?

2005 sprach das renommierte Medizinjournal „The Lancet“ in seinem Editorial vom Ende der Homöopathie. Anlass war eine systematische Übersichtsarbeit von Shang ua [3], die Homöopathiestudien mit ähnlichen Studien konventioneller Behandlungen verglich. Ziel war es, zu überprüfen, ob die klinischen Ergebnisse homöopathischer Behandlungen nur Placeboeffekte sind. Kleine und methodisch schwache Studien führen eher zu positiven Ergebnissen und bescheinigen damit oft fälschlicherweise eine Wirkung. Werden nur die Ergebnisse der großen und methodisch gut gemachten Studien zusammengefasst, zeigt sich bei den homöopathischen Studien kein positiver Effekt mehr. Daraus lässt sich schließen, dass die Wirkung von Homöopathie nicht über den Placeboeffekt hinaus geht, die Homöopathie also keine spezifische Wirksamkeit hat. Die Studie wurde von Homöopathen massiv kritisiert, weil ihrer Meinung nach die verwendeten Studien nicht die reale Arbeitsweise der Homöopathen repräsentieren würden[b]. Aber entscheidende Fehler wurden nicht nachgewiesen, das Ergebnis ist nicht widerlegt.

Aktuell

Auch wenn „The Lancet“ also 2005 das Ende der Homöopathie verkündete, wurde weiterhin geforscht. Übersichtsarbeiten jüngeren Datums behandeln den Einsatz von Homöopathie bei unterschiedlichen Erkrankungen, wie beispielsweise Grippe [4], Asthma[14], ADHS [12] und andere [5] [6][7][8][9][10][11][13][15]. Gesamt betrachtet findet sich in den neueren Übersichtsarbeiten keine ausreichende Beweislage, um die Wirksamkeit der Homöopathie zu beurteilen. Zu diesem Schluss kommen letztlich auch die meisten Autoren der Übersichtsarbeiten. Dafür gibt es einen weiteren Grund: Studien mit positivem Ausgang für die Homöopathie konnten durch andere Wissenschaftler in Wiederholungsstudien nicht bestätigt werden. In der Forschung ist es jedoch entscheidend, dass die Ergebnisse einer Gruppe von einer anderen wiederholt werden können. Erst dann ist es ein starker Hinweis für eine Wirksamkeit. Auch wir konnten bei unserer Recherche keine erfolgreich wiederholte gute randomisiert-kontrollierte Studie finden.

Ein endgültiger Beweis von Unwirksamkeit ist nie möglich und einige Autoren sehen in den Studien vielversprechende Resultate als Auftrag für weitere Forschung [5] [10]. Ein Evidenzcheck im Auftrag der englischen Regierung [a] fand 2010 keine Belege für die Wirksamkeit von Homöopathie und empfiehlt aufgrund der insgesamt limitierten Forschungsgelder keine weiteren Studien auf diesem Gebiet zu finanzieren – die Frage sei ausreichend beantwortet.

Ende 2014 hat die australische Behörde die wohl bis heute umfangreichste Übersichtsarbeit zur Homöopathie veröffentlicht [17]. Ziel war es herauszufinden, ob Homöopathie bei irgendeiner Krankheit nachgewiesenermaßen hilft. Die Behörde kommt zu dem Schluß, dass das nicht der Fall ist, Homöopathie wirke nicht besser als ein Scheinmedikament. Im offiziellen Statement ratet die australische Behörde davon ab, Homöopathie bei chronischen oder ernsthaften Erkrankungen anzuwenden, bzw. bei Erkrankungen, die sich zu schweren Erkrankungen entwickeln können.

Für die Studie wurde erst nach bestehenden Systematischen Übersichtsarbeiten gesucht und alle darin vorkommenden Einzelstudien wurden in ihrere Qualität bewertet. Daraus wurde ein erster Zwischenbericht veröffentlicht und die Öffentlichkeit und insbesondere Homöopathen wurden dazu eingeladen, weitere Studien einzureichen, Fragen zu stellen und Kritik zu üben. Auch hier wurden wieder alle Studien bewertet und in die Ergebnisse integriert, methodisch berechtigte Kritik wurde aufgenommen. In einem letzten Schritt wurden noch Leitlinien anderer Länder einbezogen. 

Hintergrund: Ähnlichkeitsprinzip und Potenzen

Die Homöopathie wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. Sie beruht auf dem Prinzip „Ähnliches mit Ähnlichem“ heilen: Was bei gesunden Menschen bestimmte Symptome auslöst, soll gegen Krankheiten helfen, die solche Symptome mit sich bringen. Als (vereinfachtes) Beispiel: Was bei einem Gesunden Fieber auslöst, kann demnach als Mittel gegen Fieber eingesetzt werden.

Ein zweites Prinzip ist die Potenzierung: Viele Ausgangssubstanzen wären giftig, Hahnemann verdünnte also seine „Ursubstanzen“. Dabei wird nicht einfach nur das Ausgangsmittel mit Wasser verdünnt, sondern in mehreren Schritten „potenziert“. Bei jedem Schritt wird eine 1:10 Verdünnung hergestellt und bei jedem Schritt wird die Mischung (meist zehn Mal) geschüttelt. Je mehr solcher Schritte gemacht werden, umso stärker soll das Mittel wirken, obwohl immer weniger der Ursubstanz enthalten ist. Viele homöopathische Mittel (Hochpotenzen) werden so stark verdünnt, dass sie rein statistisch kein Molekül der Ursprungssubstanz mehr enthalten. Die Hochpotenzen gelten als nebenwirkungsfrei. Bei Niedrigpotenzen mit giftigen Ausgangsstoffen kann es zu Vergiftungen und allergischen Reaktionen kommen [16].

Beiden Prinzipien fehlt eine wissenschaftliche Basis, auch Homöopathen geben zu, dass es völlig unklar ist, auf welchem Weg Homöopathie wirken sollte [a]. Meist wird argumentiert, dass die Mittel eine Information auf das Medium Wasser übertragen, die beim Potenzieren sogar verstärkt wird und die dann die Selbstheilungskräfte im Körper genau passend anregen soll. Dabei ist weder klar, wie die Information aussieht, wie sie im Wasser gespeichert wird noch wie der Körper diese Information verarbeitet.

Es gibt viele verschiedene Arten von Homöopathie: In der klassischen Homöopathie ist ein ausführliches Erstgespräch mit einem Arzt notwendig, der dann auch nur ganz bestimmte Einzelmittel verschreibt – also klar definierte Mittel aus nur einer Ursprungssubstanz. Sogenannte Komplexmittel sind eine Mischung aus mehreren Einzelmitteln. Sie sind bei bestimmten häufigen Erkrankungen sehr beliebt und werden meist in Apotheken gekauft, ohne vorheriges ausführliches Arztgespräch. Dazwischen gibt es noch einige andere Varianten. Viele Übersichtsstudien haben all diese Varianten in einen Topf geworfen, beispielsweise auch die wichtige Studie von Shang [3] oder die aktuelle australische Arbeit [17]. Da klare Abgrenzungen fehlen, macht das auch Sinn, allerdings führte es zu Kritik durch klassische Homöopathen.

Eine Übersichtsarbeit von Ende 2014 hat sich rein auf die klassische (individualisierte) Homöopathie  konzentriert und findet auch tatsächlich ein positives Ergebnis [18]. Zwar sind die meisten der eingeschlossenen 32 Studien von schlechter Qualität, doch drei der Studien werden von den Autoren als zuverlässig eingestuft. Sie sehen darin einen ersten Nachweis eines kleinen Effekts von klassischer Homöopathie. Die Übersichtsarbeit ist handwerklich gut gemacht, trotzdem sind die Ergebnisse zu kritisieren: Die drei angeblich verlässlichen Studien haben nur wenig Aussagekraft. Zwei davon sind gar nur Pilotstudien mit relativ wenigen Teilnehmern, deren Sinn kein Wirksamkeitsnachweis ist, sondern die quasi nur einen Vortest darstellen, um zu schauen, ob sich eine große Studie lohnt. Außerdem sind alle drei Studien auch in der australischen Arbeit [17] enthalten und konnten dort die Studienautoren in keiner Weise überzeugen. Im Blog des ehemaligen Professors für Komplementärmedizin Edzard Ernst wird die Übersichtsarbeit detailliert kritisiert und diskutiert.

Möglicherweise ist der Einsatz von Homöopathie in der Alltagspraxis als Placebotherapie, unter Berücksichtigung der Risiken, in gewissen Fällen ein brauchbares Instrument.

(AutorIn: J. Wipplinger, Review: B. Kerschner, M. Flamm, G. Gartlehner)

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Ähnliche Artikel

 

 

Information zu den wissenschaftlichen Studien

[1] Linde u.a. (1997)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
Eingeschlossene Studien: 89 randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt: 10523
Fragestellung: Sind die klinischen Effekte von Homöopathie Placeboeffekte?
Mögliche Interessenskonflikte: Die Studie wurde zu einem geringen Teil von der Carl und Veronica Carstens Stiftung finanziert

Titel: Linde K, Clausius N, Ramirez G, Melchart D, Eitel F, Hedges LV, Jonas WB. Are
the clinical effects of homeopathy placebo effects? A meta-analysis of
placebo-controlled trials. Lancet. 1997 Sep 20;350(9081):834-43.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[2] Ernst (2002)
Studientyp: Zusammenfassung von systematischen Übersichtsarbeiten
Eingeschlossene Studien: : elf systematische Übersichtsarbeiten und sechs Neuberechnungen der Daten von [1]
Fragestellung: Wie effektiv ist Homöopathie?
Mögliche Interessenskonflikte: Keine angegeben.

Titel:Ernst E. A systematic review of systematic reviews of homeopathy. Br J Clin
Pharmacol. 2002 Dec;54(6):577-82. Review. PubMed PMID: 12492603;
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[3] Shang u.a. (2005)
Studientyp: Systematischer Vergleich von Homöopathiestudien mit ähnlichen Studien konventioneller Behandlungsmethoden
Eingeschlossene Studien:110 Homöopathiestudien und 110 vergleichbare Studien konventioneller Behandlungen
Fragestellung: Sind die klinischen Effekte von Homöopathie Placeboeffekte?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben

Titel: Shang A, Huwiler-Müntener K, Nartey L, Jüni P, Dörig S, Sterne JA, Pewsner D,
Egger M. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative
study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet. 2005 Aug
27-Sep 2;366(9487):726-32.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[4] Mathie u.a. (2013)(2015)
Studientyp:Systematische Übersichtsarbeit der Cochrane Gemeinschaft (2015 aktualisiert, keine neuen Studien)
Eingeschlossene Studien:Zwei randomisiert-kontrollierte Studien zum homöopathischen Medikament Oscillococcinum® als Prophylaxe und vier als Therapie
Teilnehmer insgesamt: 1523
Fragestellung: Wirkt Oscillococcinum® als Grippevorsorge oder Grippebehandlung?
Mögliche Interessenskonflikte:Die drei Autoren gehören unter anderem zu einer Forschungsgemeinschaft, bei der zwei Mitglieder für den Produzenten von Oscillococcinum® arbeiten.

Titel: Mathie RT, Frye J, Fisher P. Homeopathic Oscillococcinum(®) for preventing and
treating influenza and influenza-like illness. Cochrane Database of Systematic Reviews DOI: 10.1002/14651858.CD001957.pub6.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[5] Kassab u.a. (2009)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit der Cochrane Gemeinschaft
Eingeschlossene Studien:acht randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt:664
Fragestellung: Helfen homöopathische Behandlungen gegen die Nebenwirkungen von Krebstherapien?
Mögliche Interessenskonflikte:Der Hauptautor ist Direktor des Royal London Homoeopathic Hospital, ein Autor hielt Vorträge und Seminare, für die er von Herstellern homöopathischer Mittel bezahlt wurde.

Titel:Kassab S, Cummings M, Berkovitz S, van Haselen R, Fisher P. Homeopathic
medicines for adverse effects of cancer treatments. Cochrane Database Syst Rev.
2009 Apr 15;(2):CD004845.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[6]Da Silva u.a. (2010)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: drei randomisiert-kontrollierte Studien zur Homöopathie
Teilnehmer insgesamt: 106
Fragestellung: Wirkung von komplementären und alternativen Heilmethoden bei Fibromyalgie
Mögliche Interessenskonflikte:Keine angegeben

Titel:De Silva V, El-Metwally A, Ernst E, Lewith G, Macfarlane GJ; Arthritis
Research Campaign working group on complementary and alternative medicines.
Evidence for the efficacy of complementary and alternative medicines in the
management of fibromyalgia: a systematic review. Rheumatology (Oxford). 2010
Jun;49(6):1063-8.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[7] Simonart ua. (2012)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: zwölf randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt: 952
Fragestellung: Wirksamkeit homöopathischer Mittel bei Hauterkrankungen?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben

Titel:Simonart T, Kabagabo C, De Maertelaer V. Homoeopathic remedies in dermatology:
a systematic review of controlled clinical trials. Br J Dermatol. 2011
Oct;165(4):897-905.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[8] Ernst (2012)
Studientyp: Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: eine randomisiert-kontrollierte Studie und zwei nicht randomisierte klinische Studien
Teilnehmer insgesamt: 277
Fragestellung: Wirksamkeit von Homöopathie bei Ekzema?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel:Ernst E. Homeopathy for eczema: a systematic review of controlled clinical
trials. Br J Dermatol. 2012 Jun;166(6):1170-2.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[9] Macfarlane ua. (2011)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien:zwei randomisiert-kontrollierte Studien zur Homöopathie, insgesamt 46 Studien
Teilnehmer insgesamt: 102 in den Homöopathiestudien
Fragestellung:Wirkung von komplementären und alternativen Heilmethoden bei rheumatischer Arthritis?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel: Macfarlane GJ, El-Metwally A, De Silva V, Ernst E, Dowds GL, Moots RJ;
Arthritis Research UK Working Group on Complementary and Alternative Medicines.
Evidence for the efficacy of complementary and alternative medicines in the
management of rheumatoid arthritis: a systematic review. Rheumatology (Oxford).
2011 Sep;50(9):1672-83.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[10] Davidson ua. (2011)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: 25 randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt:1143
Fragestellung:Homöopathische Behandlungen in der Psychiatrie
Mögliche Interessenskonflikte:Der Hauptautor erhielt Beratungshonorare von AstraZeneca und Euthymics Bioscience.

Titel:Davidson JR, Crawford C, Ives JA, Jonas WB. Homeopathic treatments in
psychiatry: a systematic review of randomized placebo-controlled studies. J Clin
Psychiatry. 2011 Jun;72(6):795-805.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[11]Perry u.a. (2010)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien:: vier Studien, drei davon randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt: 163
Fragestellung:Hilft Homöopathie gegen Fibromyalgie?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel:Perry R, Terry R, Ernst E. A systematic review of homoeopathy for the
treatment of fibromyalgia. Clin Rheumatol. 2010 May;29(5):457-64. doi:
10.1007/s10067-009-1361-2. Epub 2010 Jan 23. Review.
(Zur Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[12]Heirs, Dean (2007)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit der Cochrane Gemeinschaft
Eingeschlossene Studien:Vier randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt: 168
Fragestellung:Wirkung homöopathischer Behandlungen bei ADHS?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.
Titel: Heirs M, Dean ME. Homeopathy for attention deficit/hyperactivity disorder or hyperkinetic disorder. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 4. Art. No.: CD005648
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[13] Cooper, Relton (2009)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien::vier randomisiert-kontrollierte Studien und eine Kohortenstudie
Teilnehmer insgesamt:131 in den randomisiert-kontrollierten Studien und 320 in der Kohortenstudie
Fragestellung:Wirkung homöopathischer Behandlungen gegen Schlaflosigkeit?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel:Cooper KL, Relton C. Homeopathy for insomnia: a systematic review of research
evidence. Sleep Med Rev. 2010 Oct;14(5):329-37.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[14]McCarney ua. (2008)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit der Cochrane Gemeinschaft
Eingeschlossene Studien:sechs randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt:556
Fragestellung:Homöopathie bei chronischem Asthma?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel:McCarney RW, Linde K, Lasserson TJ. Homeopathy for chronic asthma. Cochrane
Database Syst Rev. 2004;(1):CD000353.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[15]Altunç ua. (2007)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien: 16 randomisiert-kontrollierte Studien
Teilnehmer insgesamt:2605
Fragestellung:Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen bei Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel:Altunç U, Pittler MH, Ernst E. Homeopathy for childhood and adolescence
ailments: systematic review of randomized clinical trials. Mayo Clin Proc. 2007
Jan;82(1):69-75. Review.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[16]Posadzki ua. (2012)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien:38 Studien
Fragestellung:Mögliche Nebenwirkungen homöopathischer Behandlungen?
Mögliche Interessenskonflikte:keine angegeben.

Titel:Posadzki P, Alotaibi A, Ernst E. Adverse effects of homeopathy: a systematic
review of published case reports and case series. Int J Clin Pract. 2012
Dec;66(12):1178-88.
(Zusammenfassung der Übersichtsarbeit)

[17]Bericht der Australischen Gesundheitsbehörde zu Homöopathie

Studientyp: Systematische Evidenzbewertung auf Basis von Übersichtsstudien und Einreichungen

Eingeschlossene Studien: 176 Einzelstudien aus 57 Systematische Übersichtsarbeiten

Fragestellung: Ist Homöopathie bei irgendeiner Erkrankung eine hilfreiche Behandlung?

Mögliche Interessenskonflikte: Keine angegeben.

Sämtliche Dokumente öffentlich zugänglich

[18] Mathie u.a. (2014)
Studientyp: systematische Übersichtsarbeit
Eingeschlossene Studien::32randomisiert-kontrollierte Studien zu klassischer Homöopathie
Fragestellung:Wirkt klassische Homöopathie besser als Placebo?
Mögliche Interessenskonflikte:Beinahe alle Autoren sind Homöopathen und die Arbeit selbst wurde von mehreren Homöopathieorganisationen gefördert.

Mathie, R. T., et al. (2014). „Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis.“ Syst Rev 3: 142.
Volltext

Weitere wissenschaftliche Quellen

[a] Evidenzcheck im Auftrag der Englischen Regierung im Volltext Abgerufen unter http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf am 11.04.2013

[b] Offener Brief des Schweizerischen Vereins Homoeopathischer Aerztinnen und Aerzte (pdf)